Archiv der Kategorie: 100 Frankfurt am Main allg.

Frankfurter Kunstverein – Zurück zum Grundsätzlichen

Unter dem Titel »Rückbindung an Welt« hat der FKV – kuratiert von Franziska Nori, der Direktorin des Kunstvereins – drei junge Künstler eingeladen, die in ihren Werken nach »existenziellen Grundparametern suchen, die unsere Verbundenheit mit einem übergeordneten Ganzen herstellen und neue Wege der Rückbindung an Natur und Welt aufzeigen. Sie formulieren ihr Werk im Umfeld eines historischen Moments, in dem der Mensch durch digitale Mittel von den Bedingungen, die Zeit und Raum stellen, zunehmend entkoppelt wird.« (Zitat FKV)

Diese Künstler stellen erstmals in Deutschland aus und sind

– der Marokkaner Hicham Berrada, dessen Bildwelten u. a. durch Reaktionen von organischen und chemischen Materialien entstehen
– die Amerikanerin Lucy Dodd, die u. a. mit natürlichen »Farbstoffen« abstrakte bzw. erzählerische Bilder malt und
– der Amerikaner Sam Falls, der Sonne und Regen für sich arbeiten lässt.

Zu sehen sind drei beeindruckende, gänzlich unterschiedliche Bilderwelten.

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Museum Weltkulturen – älter werden international

Wir werden täglich älter – und das schon, zunächst unmerklich, bereits in jungen Jahren.

Unter dem Titel »Grey is the new Pink« beleuchtet das Museum das spannende Thema Altern aus verschiedenen Blickwinkeln und bezieht dabei internationale Kulturen ein. Zum Teil durch Exponate aus dem Bestand des Museums aber vor allem durch Fotos bzw. Bilder internationaler Künstler, Erfahrungsberichte aus aller Welt und Ergebnisse aus Arbeitsgruppen von Senioren und Schülern.

Empfehlenswert ist ein Besuch mit Führung siehe Website. Es lohnt sich, genügend Zeit einzuplanen. Die Ausstellung geht bis 1.9.2019.

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Auge in Auge mit der Skyline

Oft fotografiert: die Skyline von Frankfurt, diesmal nicht von den gängigen Plätzen wie Deutschherrnbrücke, Sachsenhausen oder Turm des Kraftwerks. Wir sind mittendrin in der 16. Etage in der Nähe des Eschenheimer Turms und verfolgen am 27.2.2018 die Lichtstimmung von 16:00 bis 20:00 Uhr. Neben den Hochhäusern sind weitere Wahrzeichen Frankfurts erkennbar: die Baukrane als Sinnbild der ständigen Veränderung.

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Jahren

Künstliche Intelligenz im Kunstverein

Wer schon immer wissen wollte was künstliche Intelligenz ist und wie sie funktioniert, hat bis 8.4.2018 die Chance, etwas reinzuschnuppern. In der Ausstellung »I am here to learn« im Frankfurter Kunstverein (Steinernes Haus) kann man an von Künstlern gestalteten Beispielen »selbst lernender Systeme« deren Wirkungsweisen erkennen. Nicht alles erschließt sich sofort, deshalb sollte man genügend Zeit mitbringen, um in Ruhe in die teilweise interaktiven Werke vorzudringen.

Die folgenden Bilder können die Komplexität künstlicher Intelligenz kaum verdeutlichen. Sie sollen nur Appetit auf mehr machen.

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Faschingszug 2018 in Klaa Paris (Ffm-Heddernheim)

Einer der schönsten Faschingszüge in der Region. Hier einige Eindrücke – als Einladung für nächstes Jahr!

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Frankfurt mal anders – Blick vom Main Plaza Turm

Nicht alltägliche Blicke über Frankfurt vom Turm des Linder-Hotels Main-Plaza:
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FRANKFURTliebe für Frankfurt-Fans

Frankfurt hat viele Fans. Diese sind jedoch – genau wie viele der Frankfurter Schönheiten – nicht sofort erkennbar.

Die Frankfurter Fotografin Angela Kropp möchte das ändern und hat dafür das Label FRANKFURTliebe geschaffen. Ihre Idee: Fans sollen mit Shirts, Caps, Taschen …  ihre Liebe zu Frankfurt zeigen. Es soll ein Gemeinschaftsgefühl entstehen – in der kleinen Großstadt.

Diese Kleidungsstücke, weitere Accessoirs und ihre genialen Frankfurt-Fotos können online unter frankfurtliebe.de oder aktuell in ihrem PopUp-Store im MyZeil (bis 30.12.2017 in der 2. Etage) gekauft werden.

Musik und Theater am Main-Ufer – Sommerwerft gestartet

Eine geballte Ladung Musik und Theater mit internationalem Flair vom 21.7. – 6.8.2017 auf der »Weseler-Werft« – in der Nähe der EZB.

Gestartet hat die Frankfurter Theatergruppe Antagon (Organisatoren der Sommerwerft), wie so oft, mit einem »Demonstrationszug« durch Frankfurt. Die Passanten sollten auf das tolle Ereignis aufmerksam gemacht werden, verbunden mit einem Appell an die Politik, sich weiter für den Erhalt der freien Theater einzusetzen – vor allem dieses Großereignis, das nur durch viele ehrenamtliche Helfer bestehen kann.

Neben den Musikgruppen im Beduinenzelt war der Knaller des ersten Abends die Aufführung von Faust III – einer fantastischen Interpretation von Goethes Werk mit den bekannt furiosen Acts der Antagontruppe. Das Motto: Theater über Geld.

Die Atmosphäre direkt am Main ist einfach berauschend. Das fulminante Programm ist immer einen Besuch wert. Leckeres Essen und Trinken gibt es für kleines Geld. Die Kunst ist kostenlos. Deshalb freuen sich die Veranstalter natürlich über reichlich Applaus aber auch über eine finanzielle Anerkennung. Das Budget ist wie immer knapp.

Tipp: für einen Besuch im Beduinenzelt Geduld mitbringen. Die wenigen Plätze sind schnell – bereits vor Programmbeginn – belegt.

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fröhlich bis bizarr – Christopher Street Day 2017 Frankfurt

Auch wenn es nicht so aussieht, mit dem CSD verfolgt die Szene unter dem Motto »Grenzen überwinden – Brücken schlagen« ernste Ziele. Es soll auf die Unterdrückung und Verfolgung von Menschen mit anderen sexuellen Vorstellungen auf der Welt aufmerksam gemacht werden. In Deutschland hat sich seit dem ersten CSD 1979 viel verändert: Aufhebung des Strafparagraphen 175 im Jahr 1994 bis aktuell Ehe für alle. Trotz dieser neuen gesetzlichen Bestimmungen müssen Homosexuelle auch heute noch in unserer Gesellschaft mit Vorurteilen rechnen.

Die folgende Bilderstrecke zeigt die phantasievollsten Kostüme. Mehr als 90 % der Teilnehmer waren allerdings »normal« gekleidet und waren einfach nur fröhlich. Normal ist natürlich nicht so fotogen.

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Wasserhäuschen – bedrohte Art in Frankfurt

1863 wurden die ersten Wasserhäuschen in Frankfurt genehmigt und haben seitdem eine ständige »Häutung« erlebt. Im Angebot zunächst nur Wasser – später »Minikaufhaus« für alle Lebenslagen mit Öffnungszeiten deutlich über den Bestimmungen des Ladenschlussgesetzes (wer erinnert sich noch – es galt bis 2003/2006). Seit der allgemeinen Erweiterung der Öffnungszeiten müssen diese Wasserhäuschen (Trinkhallen, Kioske) dem Druck der übermächtigen Einzelhandelsketten, Tankstellen und der kommunalen Bürokratie standhalten. Viele sind inzwischen gescheitert oder wurden von ihrem Platz verdrängt. Der verbliebene Rest kämpft leidenschaftlich ums Überleben, mit vielfältigen Ideen.

Während lange Jahre eher problematische Kunden die Szene bestimmten, gab es in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel. Zunehmend entdecken die Anwohner den Charme dieses Treffpunkts. Jedes Wasserhäuschen hat seinen eigenen Charakter – stark von der individuellen Persönlichkeit des Inhabers geprägt.

Der Umgang mit dieser sehr frankfurterischen Einrichtung ist unkompliziert. Man geht einfach hin und wartet, was passiert. Man kann sich aber auch mit »professioneller Hilfe« nähern. Wir haben an einer Führung mit Hubert Gloss teilgenommen. Da sich unsere Tour quer durch Frankfurt bewegte, sind wir überwiegend mit Bus und Tram gefahren.

Weitere Infos bei Wasserhäuschen.eu  und bei Facebook Linie 11

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