Archiv des Autors: Klaus

Junge Künstler im Frankfurter Kunstverein

Unter dem Titel »AND THIS IS US« versammelt der Frankfurter Kunstverein acht nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler, die an der Städelschule in Frankfurt bzw. an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach studierten. Die meisten von ihnen ließen sich auch an Akademien in anderen Ländern inspirieren. Ihre Werke, die überwiegend für die Räume des Kunstvereins geschaffen wurden, könnten unterschiedlicher nicht sein und zeigen viele überraschende, innovative Ansätze. Der Kunstverein versteht sich dabei als Plattform aktueller Kunst und will begabten Künstlern Öffentlichkeit bieten – auch um ihnen in Frankfurt ein Gefühl von Heimat zu geben. Die Ausstellung ist bis 12.5.2019 zu sehen. Empfehlenswert ist auch das Begleitprogramm mit Künstlergesprächen und Führungen.

Die aufwändige Ausstellung war dem Verein nur möglich, weil sich neben der Stadt Frankfurt die Dr. Marschner Stiftung finanziell beteiligt hat.

 

Main-Triangel – Kunst in der OFD

Auf der Sachsenhäuser Mainseite, gegenüber der EZB, fällt ein dreieckiges Gebäude auf – das Main-Triangel. Es wurde vom Architekten Fritz Novotny entworfen und 2008 als Bürogebäude fertiggestellt. Von außen wirkt es mit seinem an ein Schiff erinnernden Bug etwas abweisend. Der Innenraum ist jedoch ständig öffentlich zugänglich und präsentiert sich mit spannenden Blickachsen. Eine wahre Fundgrube für Fotografen.

Neben vielen anderen Firmen hat die Oberfinanzdirektion (OFD) Frankfurt hier ihren Sitz. Auch wenn man mit Finanzbehörden eher negative Gefühle verbindet, lohnt sich ein Besuch: die OFD organisiert regelmäßig Kunstausstellungen. In der Reihe »gemischtes Doppel« werden Künstlerpaare präsentiert, deren Werke Ähnlichkeiten und interessante Unterschiede zeigen.

Aktuell zu sehen sind Bettina Sellmann und René Luckhardt mit ihrerAusstellung »glam magic manufactorAy«. Bettina Sellmanns Bilder zeigen »glam magic« während René Luckhardt »manufactorAy« repräsentiert. In diesen bezieht er sich u. a. auf Bilder des Fotografen Man Ray, die er analysiert und daraus eigenständige Werke schafft. Bettina Sellmann zeigt magische, glamouröse Bilder, die u. a. von Mangas beeinflusst sind.

 

Darmstadt – Mathildenhöhe

Die Mathildenhöhe in Darmstadt ist zwar kein wirklicher Geheimtipp. Für Viele ist die große weite Welt aber bekannter als die nähere Umgebung. Nachdem Darmstadt mit der Künstlerkolonie in die Liste der UNESCO-Welterbestätten kommen will – könnte sie einen Besuch wert sein, bevor der große Rummel beginnt. Zur Entstehung der Künstlerkolonie gibt es  eine sehenswerte Website.
Aktuell (Januar 2019) wird die große Ausstellungshalle noch saniert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich 2020 fertig sein.

Ffm Palmengarten – Winterlichter

Seit 1871 gibt es den Palmengarten als ständig wachsende Sammlung tropischer Bäume und Pflanzen. Er ist ein ganzjähriges Ausflugsziel für die ganze Familie. Seit einigen Jahren gibt es als weiteres Highlight die »Winterlichter«. Die Kunstwerke wurden von Wolfgang Flammersfeld und Reinhard Hartleif  mit ihrem Unternehmen »world of lights« geschaffen. Sie haben seit 2006 bundesweit rund 20 Events als „leuchtende Vorbilder“ geschaffen und wurden u. a. erst kürzlich mit dem 3. Platz beim internationalen Wettbebewerb »Darc Awards« ausgezeichnet.

Die Lichtkunst ist noch bis 20.1.2019 (täglich 17 bis 21 Uhr) zu sehen. Danach können wir uns vermutlich auf das nächste Jahr freuen.

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Groß-Umstadt – Weininsel mit Schlössern

Groß-Umstadt bezeichnet sich als Odenwälder Weininsel der recht kleinen Lage Bergstraße. Die relativ geringe Ernte-Menge findet viele Abnehmer in der Region, deshalb wird kaum Wein »exportiert«. Man muss schon hinfahren, um in den Genuss zu kommen, am besten zum Winzerfest (das nächste vom 13.-16.9.2019). Wer nicht weinselig heimfahren will, sollte das Hotelzimmer schon heute reservieren.

Eine Erkundung der Stadt und des Weinlehrpfades wird durch eine gut gemachte Broschüre unterstützt, die man bei der Stadtverwaltung anfordern kann, wenn man es nicht vorzieht, eine der Führungen zu buchen.

 

Europa mal anders – im Museum für Kommunikation

Europa verbinden wir in der Regel mit Bürokratie, Politik, relativ offenen Grenzen, …. Der Fotograf Stefan Enders zeigt in seiner Ausstellung  Menschen in Europa »Weit weg von Brüssel« (noch bis 10.03.2019). Auf einer sieben-monatigen Reise entlang der Grenze der EU ist er 31.000 km gefahren und hat Menschen portraitiert und ihre Lebensumstände dokumentiert.  Die Menschen hat er ganz klassisch mit einer analogen Mittelformatkamera in schwarz/weiß fotografiert. Die Straßenszenen sind zwar farbig. Er hat aber nicht die »fotogenen« Motive seiner Reise aufgenommen sondern eher Alltägliches aber in spannenden Kompositionen.

Während seines Studiums der Malerei hat Stefan Enders sein Interesse an der Fotografie entdeckt. Neben freien Projekten arbeitet er u.a. für stern, Spiegel, Focus, Geo, Zeit, Merian. Derzeit lehrt er Fotografie an der Hochschule, Mainz, im Studiengang Kommunikationsdesign.

Am Dienstag, 29.01.2019, 19:00 Uhr wird er im Museum für Kommunikation über seine Reise berichten. Eintritt frei!

Sinclairhaus – erste Ausstellung: Aussicht – Einsicht. Blick durchs Fenster.

Viele Monate war das Sinclairhaus in Bad Homburg geschlossen. Am 9.12.2018 um 11:00 Uhr wird das auf aktuellen technischen Stand gebrachte Haus mit einer Vernissage wiedereröffnet.

Das Thema: »Aussicht – Einsicht. Blick durchs Fenster.«

Werke von 19 Künstlern beschäftigen sich mit diesem alltäglichen Gegenstand, der uns von der Außenwelt trennt aber auch mit ihr verbindet.
Kyra Stromberg schreibt: »Der Platz am Fenster ist ein sicherer Ort, um am schönen Draußen teilzunehmen und zugleich weltverloren zu sein.«

Wenn es mit dem 9.12. nicht klappt – die Ausstellung ist bis 3. März 2019 geöffnet.

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Frankfurter Kunstverein – Zurück zum Grundsätzlichen

Unter dem Titel »Rückbindung an Welt« hat der FKV – kuratiert von Franziska Nori, der Direktorin des Kunstvereins – drei junge Künstler eingeladen, die in ihren Werken nach »existenziellen Grundparametern suchen, die unsere Verbundenheit mit einem übergeordneten Ganzen herstellen und neue Wege der Rückbindung an Natur und Welt aufzeigen. Sie formulieren ihr Werk im Umfeld eines historischen Moments, in dem der Mensch durch digitale Mittel von den Bedingungen, die Zeit und Raum stellen, zunehmend entkoppelt wird.« (Zitat FKV)

Diese Künstler stellen erstmals in Deutschland aus und sind

– der Marokkaner Hicham Berrada, dessen Bildwelten u. a. durch Reaktionen von organischen und chemischen Materialien entstehen
– die Amerikanerin Lucy Dodd, die u. a. mit natürlichen »Farbstoffen« abstrakte bzw. erzählerische Bilder malt und
– der Amerikaner Sam Falls, der Sonne und Regen für sich arbeiten lässt.

Zu sehen sind drei beeindruckende, gänzlich unterschiedliche Bilderwelten.

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Museum Weltkulturen – älter werden international

Wir werden täglich älter – und das schon, zunächst unmerklich, bereits in jungen Jahren.

Unter dem Titel »Grey is the new Pink« beleuchtet das Museum das spannende Thema Altern aus verschiedenen Blickwinkeln und bezieht dabei internationale Kulturen ein. Zum Teil durch Exponate aus dem Bestand des Museums aber vor allem durch Fotos bzw. Bilder internationaler Künstler, Erfahrungsberichte aus aller Welt und Ergebnisse aus Arbeitsgruppen von Senioren und Schülern.

Empfehlenswert ist ein Besuch mit Führung siehe Website. Es lohnt sich, genügend Zeit einzuplanen. Die Ausstellung geht bis 1.9.2019.

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Aquarellwerkstatt im Rathaus Bad Vilbel

In der Aquarellwerkstatt haben sich künstlerische Laien zusammengefunden, die sich wöchentlich, zum Teil seit vielen Jahren, unter Anleitung des Künstlers Rahim Aziz treffen und ihre Fähigkeiten inzwischen auf ein hohes Niveau entwickelt haben. Die Gruppe wird organisiert in Kooperation des Bad Vilbeles Kunstvereins mit dem Seniorenbüro der Stadt Bad Vilbel. Die Ausstellung kann bis 23.11.2018 werktäglich zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.
Bild oben: reges Interesse bei der Ausstellungseröffnung.
Die folgenden Bilder zeigen einen kleinen zufälligen Ausschnitt des Ausstellung.

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