Heiligenberg (Jugenheim) – Netzwerk europäischen Adels

Schloss Heiligenberg (erbaut 1813) wurde von 1827 bis 1920 von Familienmitgliedern des Hauses Hessen-Darmstadt genutzt.
Durch vielfältige verwandtschaftliche Beziehungen gab es auf dem Heilingenberg einen regen Besuchsverkehr des europäischen Adels.

Prinz Philip, Ehemann von Königin Elisabeth II., war Enkel von Ludwig Prinz von Battenberg (ab 1917 Mountbatten) | Alix von Hessen-Darmstadt (Tochter von Großherzog Ludwig IV.) war mit Zar Nikolaus II. verheiratet | Auch Königin Sophie von Spanien hat hessische Wurzeln.

Zum Schloss geht es in Seeheim-Jugenheim am Ender der Alexanderstr. halbrechts durch das Eingangstor des Heiligenbergs. Nach ca. einen Kilometer ist das Schloss mit Parkplatz erreicht. Der Landschaftspark mit vielen seltenen Pflanzen und das Schloss können von außen besichtigt werden. Nach Corona öffnet vermutlich wieder Annettes Gastronomie. Die von der Stiftung angebotenen Führungen sind auch empfehlenswert und geben den Blick frei in sonst geschlossene Räume bzw. Gebäude.

In der HR-Mediathek kann bis April 2022 mit dem Suchbegriff »Battenberg« ein informativer Film über die verwandtschaftlichen hessischen Beziehungen von »Prinz Philip von Mountbatten« angesehen werden.

Weltkulturen Museum | Grüner Himmel – Blaues Gras

Weißes Licht enthält alle Farben, die wir abhängig vom Untergrund und Wetter unterschiedlich sehen. Diese Farbwahrnehmung ist für alle Menschen grundsätzlich gleich.
Trotzdem haben sich deren Bedeutung und Interpretation auf der Welt unterschiedlich entwickelt.

So kann z. B. die Trauerfarbe schwarz, weiß oder beeindruckend bunt sein.

In der aktuellen Ausstellung »Grüner Himmel – Blaues Gras« zeigt das Museum Exponate aus seiner gewaltigen Sammlung, um kulturelle Unterschiede zu verdeutlichen.

Coronabedingt können die Exponate noch nicht bei einem Besuch besichtigt werden. Es gibt allerdings virtuelle Angebote z. B. am Donnerstag, 22. April 2021 von 19:30 bis 20:30 Uhr (kostenlose Führung – mit Anmeldung: »weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de«)

Burgholzhausen | auch ohne Burg sehenswert

Seit 1971 wohnen wir im Rhein-Main-Gebiet und haben bis heute gebraucht, um Burgholzhausen zu entdecken. Vermutlich liegt es einfach zu nah an Bad Vilbel. Burgholzhausen ist für uns eine überraschende Erfahrung. Der alte Ortskern rund um »Alt Burgholzhausen« [2] wurde in den letzten Jahren von den Bewohnern liebevoll restauriert und spannende Bauwerke herausgeputzt. Leider konnten wir wegen Corona die Gastronomie noch nicht genießen.

Besondere Schmuckstücke sind das ehemalige älteste Gasthaus »Zur Güldenen Cron« und gleich gegenüber das »Alte Rathaus« [3], das vom

Altes Rathaus

 

Verein »Altes Rathaus – Burgholzhausen« seit 2005 mit großem zeitlichen und finanziellen Aufwand innen und außen als Treffpunkt für Bürger hergerichtet wurde. Man kann dort heiraten, Kunst genießen und an den Wochenenden bei Kaffee und Kuchen entspannen.

 

Nach dem Erwerb der Gemeinde 1702 durch den Mainzer Kurfürsten Franz Adolf Dietrich von Ingelheim versuchte dieser, seine neuen Bürger von seinem Glauben zu »überzeugen« und wollte die alte evangelische Kirche abreißen. Der Widerstand war so groß, dass er 1716 die kleine Barockkirche [1] bauen ließ.

Die evangelische Gemeinde durfte ein neues, größeres Gotteshaus [3] errichten. Beide Kirchen wurden fast zeitgleich vom Darmstädter Architekten Johann Wilhelm Detier ausgeführt. Man kann deutlich die unterschiedlichen Ansichten der Glaubensgemeinschaften zur Kirchenarchitektur erkennen: evangelisch einfach zu katholisch opulent.

 

 

Ein Verein ragt in der Burgholzhausener Kulturlandschaft besonders heraus. Die »Burgspielschar« [5] erarbeitet seit 1947 fast jährlich ein Sommer- und Winterprogramm – leider im Augenblick durch Corona ausgebremst. Es wird allerdings virtuell schon eifrig für das Sommerprogramm geprobt. Im Juni soll die Premiere vom »Froschkönig« über die Bühne gehen. Das Festspielgelände gehört der Stadt Frankfurt, weil sie vom letzten »Holzhausen« als Erben eingesetzt wurde. Das Herrichten des Platzes für den Festivalbetrieb wäre eine weitere Geschichte.
Ursächlich für den großen Erfolg und die aktive Teilnahme der überwiegend jungen Akteure ist, dass die verdienten Mitglieder nur noch im Hintergrund dabei sind und fast alle Vorstandsposten von jüngeren Aktiven verantwortet werden. Das könnte ein Rezept für viele andere Vereine sein, die an Nachwuchsmangel leiden.

Neben dem selbständigen Reichsdorf Holzhausen lag bis 1241 eine »Zoll«-Burg an der alten Weinstraße (Wein von Waan = hessisch für Wagen). Nach dem Tod des letzten Zentgrafen Heinrich von Erlenbach zog seine Familie nach Frankfurt als »derer von Holzhausen«. Vertreter der Familie waren später an entscheidenden Positionen in Frankfurt und sind an vielen Stellen heute noch sichtbar (z. B. Holzhausenschlösschen).

1939 wurde der Ortsname um den Zusatz »Burg« ergänzt. In dieser Zeit gab es noch keine Postleitzahlen aber viele Holzhausen.

Herzlichen Dank für viele Tipps und Unterstützung an
· Jan Tore Ohlsen, Ottmar Kunkel, Manfred Fels (Burgspielschar)
· Marianne Peilstöcker (Historikerin und Verfasserin vieler Schriften zu Burgholzhausen)
· Dr. Detlef Bauer (ev. Kirche und Altes Rathaus)

1. Graffiti-Festival | Bad Vilbel

Für Viele werden Graffitis als Sachbeschädigung und Schmierereien abgelehnt, gelegentlich zurecht. Bad Vilbel hat sich früh entschieden, ambitionierten Graffiti-Künstlern Freiräume anzubieten und damit wahllose und illegale Machwerke an Hauswänden einzudämmen. Außerdem werden Workshops für Anfänger angeboten und regelmäßig Aufträge zur Gestaltung des öffentlichen Raums vergeben. Seit 2008 gibt es sogar eine eigene Website und aktueller bei Instagram.

Zum geplanten Hessentag 2020 sollte diese Kunstform einen besonderen Rahmen erhalten. Leider musste dieses große Ereignis abgesagt werden. Das 1. Graffiti-Festival mit dem Motto »Wall Story Town Bad Vilbel« wurde im Spätsommer trotzdem realisiert. Vielleicht gibt es beim Hessentag 2025 ein 2. Festival.

Unter Koordination des Künstlers CASE Maclaim haben sieben internationale Graffiti-Künstler Werke geschaffen, die Geschichten erzählen, angeregt durch den jeweiligen Ort, z. B. »Fernweh« am Südbahnhof bzw. »Rush Hour« am Bahnhof Dortelweil.

CASE ist in Bad Vilbel durch seine vielen Werke bekannt – z. B. durch das große Elefantenbild von 2018 in der Frankfurter Straße. Er betreibt seine Kunst seit seiner Jugend und seit ca. 20 Jahren professionell. Ausgehend von seiner Heimatstadt Frankfurt wird er weltweit eingeladen, seine Kunst zu präsentieren – bis nach Australien, Bali, …

Die Kunstwerke des Festivals können gut bei einem Spaziergang besichtigt werden, von Dortelweil bis in die Mitte der Kernstadt  – auch bei den Beschränkungen durch Corona. Dabei gibt es weitere spannende Motive zu entdecken.
Auf dem Plan in der Gallerie können die Objekte mit ihren Ziffern gefunden werden.

Vielen Dank an Günter Bodirsky für seine Bilder.

 

Frauenfriedenskirche Ffm | nationales Symbol für Frieden

Fast jeder Einheimische kennt den Frankfurter »Kaiser-Dom« St. Bartholomäus. Die Frauenfriedenskirche bekommt deutlich weniger Aufmerksamkeit, obwohl sie architektonisch und symbolisch eine besondere Rolle im Kirchenbau des 20. Jahrhunderts spielt. Der Katholische Deutsche Frauenbund hat nach den traumatischen Erfahrungen des ersten Weltkriegs unter Leitung von Hedwig Dransfeld  bundesweit zu Spenden für den Bau einer Gedächtniskirche für die Opfer dieses grausamen und sinnlosen Kriegs aufgerufen. Trotz der wirtschaftlich sehr schwierigen Lage kam eine bemerkenswerte Summe zusammen, die allerdings durch Inflation und Währungsreform vernichtet wurde. Nach einem erneuten Spendenaufruf von Maria Heßberger konnte die Kirche von Hans Herkommer gebaut und am 5. Mai 1929 eingeweiht werden.

Die Frauenfriedenskirche ist eine der ersten Kirchenbauten der Moderne, die u. a. neue liturgische Formen abbildete und den Baustoff Beton mit seinen neuen Möglichkeiten nutzte. Die folgenden Bilder geben nur einen unvollständigen Eindruck von der Atmosphäre dieser bemerkenswerten Kirche wieder. Weitere Infos bei Wikipedia.

 

 

Nidda + Geiß + Bad Salzhausen

Corona motiviert mich, Schätzchen auf meiner Festplatte zu suchen. Die folgenden Fotos sind aus den Jahren 2009 und 2015.
Nidda bietet mit seinen Stadtteilen noch viel mehr.

Nidda liegt ca. 60 km nördlich-östlich von Frankfurt. Nach eine Fahrzeit von etwa einer Stunde kann der Spaziergang beginnen.
Foto-Fundstücke nehme ich gerne an und würde sie hier publizieren.

Weitere Fotos aus den Stadtteilen Geiß und Bad Salzhausen:

Wächtersbach | ächt vielfältig

»ächt vielfältig« ist das Werbemotto des Stadtmarketing. Vielseitig stimmt wirklich: Geschichte hautnah erleben, Gegenwart im Wandel z. B. Umbau des Historischen Stadtkerns, von den gemütlichen Ecken der Altstadt bis zum dynamischen Motocross-Sport auf der »schönsten Bahn Deutschlands« (u. a. Leisenwalder Heiratsmarkt, Wächtersbacher Messe, Hindernislauf »Strong Viking«, Motocross-Wettbewerbe, viele Kulturprogramme) konnten wegen Corona dieses Jahr nicht stattfinden. Hoffen wir auf 2021.

Ein Highlight ist natürlich das Ysenburger Schloss. Leider konnten wir nur außen fotografieren. Mit diesem Link geht es zur Website des renovierten Schlosses mit Fotos und Videos. Der Schlosspark wird wohl demnächst restauriert.

Spannend sind auch die Stadtteile, die bis ca. 1970 selbständige Gemeinden waren, mit eigener Geschichte und eigenem Charakter. Einige liegen wie die Kernstadt auf dem Niveau von Kinzig und Pracht, andere oben auf der »Platte«. Dazwischen offene Landschaften, teilweise verziert mit einer großen Zahl an Windrädern. Es klingt vielleicht seltsam: sie wirken für mich nicht störend sondern eher bereichernd – aus der Ferne.

Weiter führende Links:

Heimat- und Geschichtsverein Wächtersbach
Kleinkunstkreis »Märzwind«
MSC Aufenau (Motorsportclub)
Landgasthof »Zur Quelle«

Inhalt:

Fotogalerie 1: Wächtersbach Altstadt
Fotogalerie 2: ausgewählte Stadtteile

 

 

 

 

 

Schirn | Iranische Kunst | komplex und unbeschreiblich

Die Krisen der Welt werden von den iranischen Künstlern Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh und Hesam Rahmanian in diesem Gesamtkunstwerk thematisiert. Dabei werden sie stark von ihren eigenen unmittelbaren Erfahrungen getrieben. Die Ausstellung ist ein komplexes Kunstwerk verschiedener Medien: Performance, Malerei, Collage, Zeichnung, Videos und Texte,  entstanden als »Work in Progress«. Wobei die Drei viele andere Künstler einbeziehen. Es herrscht kulturelle Vielfalt des Orients, verbunden mit westlicher Popkultur. Manches erschließt sich nur, wenn man Hintergründe kennt. Der gut gemachte Katalog gibt zwar erste Eindrücke. Begreifen setzt intensive Beschäftigung in der Ausstellung voraus – ideal in Verbindung mit einer Führung.

Der Titel der Ausstellung »Either he’s dead, or my watch has stopped« ist ein Zitat von Groucho Marx aus dem Film Marx-Brothers. Es kann als roter Faden der Ausstellung verstanden werden.

Grundlage des Kunstwerks ist das raumfüllende Gemälde »O you People« das in Dubai, ihrem derzeitigen Wohnort, »gemalt« wurde. Mit fantastischen Malmaschinen wurden kreiselnde Strudel als Grundstruktur aufgetragen, die in einem folgenden Prozess mit Einzelthemen ergänzt wurden. Dieses große Bild darf betreten und erforscht werden. Es nimmt weitere Objekte auf.

Eppstein – Burgstadt mit versteckten Juwelen

Beim Besuch Eppsteins fällt zunächst die das Stadtbild prägende Burg auf – ein  weiteres Juwel muss man allerdings suchen: den Bergpark Villa Anna.

Galerien:

Kaisertempel | Burg
Mainzer Keller
Altstadt | Talkirche | St. Laurentius
Bergpark Villa Anna
Bahnhof | Wunderbar Weite Welt

Erster Anlaufpunkt beim Besuch Eppsteins könnte der Kaisertempel sein, um sich mit der tollen Aussicht einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Er ist u. a. über den Eppsteiner Rundwanderweg zu erreichen (allerdings auch mit dem Auto auf einer recht schmalen Straße). Der Kaisertempel wurde 1894 im Auftrag des Verschönerungsvereins Eppstein zur Erinnerung an den Sieg über Frankreich und die Gründung des II. Deutschen Reichs 1871 erbaut.

Neben dem Kaisertempel liegt das empfehlenswerte italienische Restaurant »Kaisertempel«. Wir haben uns bei leckeren Nudelgerichten und gutem Wein sehr wohl gefühlt.

Die Burg (gegründet vermutlich vor 939 – aktuelle Anlage ca. 1750) ist das Highlight von Eppstein.
Herausragend der Bergfried (ca. 1300, 25 m hoch). Er kann, wenn die Burg geöffnet ist, über ca. 100 Stufen bestiegen werden und belohnt mit einem grandiosen Blick über die Burganlage und die Stadt.
Daneben liegt die Kemenate, der Küchen- und Wohnbau von 1500. Der große Saal lädt zum Heiraten ein.
Im herrschaftlichen Wohnbau befindet sich seit 1600 ein Andachtszimmer, später eine katholische Kirche, die bis 1903 genutzt wurde.
In einem Teil des Gebäudes wurde das Stadt- und Burgmuseum eingerichtet. Viele Exponate geben einen Eindruck von der Entwicklung und dem Leben auf der Burg. Es lohnt sich, an einer Burgführung teilzunehmen.
Am Osttor liegt der Turm »Bettelbub« mit einem Verlies.

Auf der Burg finden jährlich die vielbeachteten Eppsteiner Burgfestspiele statt,  getragen von den »Burgschauspielern«. Leider wegen Corona nicht in diesem Jahr. Stattdessen zeigen sie ihre Kunst virtuell mit sehenswerten Kurzfilmen.

Daneben gibt es zu normalen Zeiten das Eppsteiner Burgfest, organisiert vom »Burgverein Eppstein«

Im Burghof liegt der Mainzer Keller, über dem sich früher herrschaftliche Wohnräume und später kurmainzische Amtsstuben befanden. Der Keller ist nun das Vereinsheim der »Stadtwache«

Altstadt mit Talkirche und St. Laurentius

Rund um den Wernerplatz und die umliegenden Straßen haben sich viele Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 19. Jahrhundert erhalten. In einigen befinden sich Restaurants und Lädchen. Dort  kann man lecker essen:
Pflasterschisser, Mille Vini, Zum Taunus (Auswahl).

Die Talkirche mit ihrem trutzigen Kirchturm wurde im 15. Jahrhundert ursprünglich als katholische Kirche erbaut, im 16. Jh. evangelisch, im 30-jährigen Krieg Pferdestall, danach barocke Restaurierung, seit 1908 Kreuzrippengewölbe.

St. Laurentius 1903 neogotisch erbaut, nachdem die Kapelle in der Burg für die wachsende katholische Gemeinde zu klein wurde.

 

Bergpark Villa Anna

Der Frankfurter Bankier Alfred von Neufville baute ab 1884 am Rande von Eppstein einen Sommersitz mit Villa und weiteren Gebäuden im Stil der Zeit (einige sind in der folgenden Galerie zu sehen). Der Bergpark mit vielen Gehölzen aus aller Welt wurde vom Gartenarchitekten Andreas Weber (Schöpfer der Gartenanlagen des Frankfurter Zoos und des »Nizza« am Main) geplant.  Nach dem frühen Tod der Beiden – Anna 1896 und Alfred 1900 – eroberte sich die Natur das Gelände zurück. 1933 verkauften die Erben 1/3 an die Stadt Eppstein und 2/3 an die ev. Kirche in Hessen und Nassau.

Inzwischen betreut der Verschönerungsverein Eppstein (VVE) das denkmalgeschützte Ensemble. Dadurch konnte das Taubenhaus saniert werden. Der Neufville-Turm wird gegenwärtig gesichert. Eine Nutzung ist in nächster Zeit allerdings eher unwahrscheinlich. Einer Gesamt-Restaurierung vor allem des Parks stehen etliche Hindernisse im Weg: natürlich das fehlende Geld, aber auch politische Hemmnisse wie Denkmalschutz und Naturschutz. Die Villa Anna wird von einem Verein zur Jugendhilfe genutzt und entsprechend gepflegt. 

Eine Broschüre des VVE gibt Orientierung für den Besuch des Parks. Der Weg ist allerdings recht steil und erfordert pfadfinderisches Talent – aber es lohnt sich. Neben den teilweise verwunschen wirkenden historischen Gebäuden sind seltene Bäume zu entdecken.

Bahnhof Eppstein

Bei Eröffnung der Main-Lahn-Bahn 1877 gab es hier nur ein provisorisches Empfangsgebäude. Der Eppsteiner Bahnhof in der heutigen Form wurde 1903 erbaut. Seit den 1990er Jahren stand er ca. 10 Jahre funktionslos leer. Seit 2007 wird er nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten vom Bürgerbüro Eppstein und gastronomisch genutzt.

Das Restaurant »Wunderbar Weite Welt« ist ein Highlight Eppsteins wegen seiner außergewöhnlichen Innenausstattung, der vielfältigen internationalen Gerichte auf der Speisekarte und dem regelmäßigen Kulturprogramm. Die Wirtsfamilie hat es geschafft, trotz Corona-Beschränkungen ein hörenswertes Musikprogramm zu organisieren. Als Überraschung gibt es in allen Räumen besondere Kunstwerke des Frankfurter Künstlers Hanno Neder.