Eindrücke vom 15.3.2011 – mit dem neuen Bauunternehmen geht es wohl zügig voran.
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Tibet ist ein spannendes Land mit einer uralten und reichen Kultur. Leider ist es schwierig – derzeit wohl auch unmöglich – dorthin zu reisen. Aber es geht auch einfacher: in der Bockenheimer Altstadt in der alten Brotfabrik gibt es Tibet im Kleinen – das Tibet-Haus. Bei unserem spontanen Besuch hat uns der Mönch Andreas Ansmann herzlich empfangen und uns mit einem kleinen Rundgang durchs Haus informiert. Ein wichtiges Thema ist dort natürlich der Buddhismus. Aber es gibt auch allgemeine kulturelle Veranstaltungen (siehe tibethaus.com) z.B. zu Kalligrahie, Tibetische Sprache, Yoga – mit hochkarätigen Referenten für kleines Geld.
Inzwischen hat das Tibethaus eine neue Adresse: Georg-Voigt-Straße 4
Seit 30 Jahren fahre ich durch die Offenbacher Landstraße. Aus dem Augenwinkel habe ich zwar immer kleine Schönheiten gesehen. Michael Schmidt (einer der besten Texter Deutschlands) hat mich auf ein, an dieser Stelle überraschendes Gebäude hingewiesen. Das »Palais« diente zuletzt als Bürogebäude der Fischer & Kastner Armaturenfabrik.
Wer weiß wer dieses Gebäude, wann und warum, gebaut hat? Bitte melden (info@kpknorr.de)
Nun wird umgebaut. Es entstehen Wohnungen zwischen Offenbacher Landstraße und den Bahngleisen. Teilweise im alten Baubestand – aber auch neu konzipierte Loftwohnungen in den dahinter liegenden Fabrikgebäuden. Alles ist im Umbruch. Die ideale Gelegenheit, den morbiten Charme einer verlassenen Fabrik fotografisch einzufangen.
Am Samstag wollten wir zu Tante Irmgard nach Dauernheim. Da wir Zeit hatten, haben wir uns vom Navi über »kurze Route« führen lassen: Wetterau fern der A45 auf schmalen Straßen. Plötzlich sehen wir vor uns in einer Talkuhle eine ländlich wirkende Häusergruppe mit vielleicht 10 Gebäuden. Das soll eine Stadt sein? Tatsächlich heißt sie nur so – hatte aber in der Vergangenheit nie die Chance dazu.
Bis zu Beginn des 19. Jh. gehörte sie zum Kloster Arnsburg. Am Wappen über dem Eingang des Gutshofs kann man es noch heute erkennen. Der aktuelle Eigentümer Graf zu Solms hat die landwirtschaftlichen Teile des Anwesens verpachtet (?). Die übrigen Räume sind als Wohnraum oder an Freiberufler vermietet. U.a. befindet sich eine Gestalttherapeuting (was ist das?), Künstler und ein Schreinereibetrieb für Vollholzmöbel auf dem Gelände.
Der Gutshof mit den übrigen Gebäuden ist eine Oase der Ruhe. Man hat den Eindruck in der Vergangenheit gelandet zu sein. Nur die vielen Autos vor den historischen Gebäuden stören. Durch Schilder mit klarer Ansage (Betreten … strengstens verboten) versucht man sich wohl vom Rest der Welt abzuschirmen. Von hier kann man Wanderungen durch die Wetterau starten.
Im Ostend tut sich viel – nicht erst seit dem Neubau der EZB (Europäische Zentralbank). In den letzten Jahren haben sich u.a. in der Hanauer Ldstr. Werbeagenturen, Nachtclubs, Fitness-Center, Internetknoten, … etabliert. im Hafenareal entstehen neue chice Büros. Die vielen Baukräne zeigen rege Bauaktivitäten. Schmuddelecken verschwinden – aber auch Liebenswertes, Charmantes muss weichen. Für die Bewohner ergeben sich viele Veränderungen – und wir wissen, dass dies Angst macht. Häufig wird dadurch der Blick auf neue Chancen verstellt.
Das Historische Museum hat sich dieses Themas angenommen und versucht mit dem Projekt »Stadtlabor unterwegs« Spuren zu sichern und gemeinsam mit den Betroffenen und Machern des Stadtteils Ideen zu sammeln. In der Ausstellung »Ostend|Ostanfang« wird Vergangenes, Vergehendens und Zukünftiges gezeigt. Katja Weber hat als Kuratorin die Ausstellung gestaltet und dabei vor allem die Vorstellungen der Mitmacher moderiert.
Mein Tipp: natürlich Start mit der Ausstellung (Kontorhaus in der Lindleystraße 12) – aber dann raus auf die Straßen auf den Spuren vorbereiteter Touren zu Fuß oder mit dem Rad – alleine oder geführt.
Strahlender Sonnenschein und ein Gefühl von Urlaub: Die Gruppe »Saudades de Portugal« (Sehnsucht nach Portugal) organisierte auf dem Riedhof in Massenheim (Casa Portugal) am 1. Mai ein Fest. Es gab portugiesische Spezialitäten, wie gegrillte Sardinen und Gambas, leckere Weine, Kaffee und Kuchen. Mit Leidenschaft und Freude hat die Gruppe Tänze ihrer Heimat vorgeführt. Obwohl es ein »Geheimtipp« war, wurden auch etliche Massenheimer gesehen.
Im Casa Portugal kann man auch einkaufen. Mein Tipp: die Weine des Hauses – einfach, lecker und preiswert – die idealen Terrassen-Weine!.
Die Öffnungszeiten: Di-Do 14:00 – 20:00/Fr-Sa 11:00 – 20:00 Uhr.
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Frankfurt erschließt sich besonders von oben. … und es gibt eine Reihe von guten Aussichtspunkten. Der prominenteste ist wohl der Maintower. Aber es gibt auch recht verschwiegene, die nicht ohne weiteres zugänglich sind. Meinen Favoriten will ich mit einem Preisausschreiben verbinden (ausgeschlossen sind alle, denen ich es schon verraten habe). Von welchen Punkt wurden diese Aufnahmen geschossen. Einsendungen an info@kpknorr.de. Unter den richtigen Einsendungen wird eine unserer Glücksfeen den Gewinner auslosen. Was es gibt bleibt erst mal Überraschung.
Über die Website der Stadt Eschborn kann man einen sehenswerten Dia-Vortrag abrufen.