Archiv der Kategorie: Allgemein

Argentischer Tango im Frankfurter Osten

Argentinischer Tango, Tapas und nette Gäste – was braucht es mehr für einen entspannten Abend? In der »tango y tapas bar« in der Sonnemannstraße 3-5 gibt es freitags authentische argentinische Musik. Wir konnten bei unserem Besuch Julio Gordillo (Gesang) und Jorge Galbassini (Gitarre) hören. Beide sind in Argentinien geboren und seit ihrer Kindheit mit Tanz und Musik verbunden. Sie leben seit etlichen Jahren in Frankfurt und bringen etwas Pfeffer in die Kulturszene.
Einfach ein stimmungsvoller Abend!

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Das Ilbenstädter Dekameron

Eine der verborgenen Schönheiten in der Wetterau ist Ilbenstadt – vor allem bekannt für sein ehemaliges Prämonstratenser-Kloster mit Basilika (Gründung 1122). Es gab auch ein Nonnenkloster, von dem noch einige Wirtschaftgebäude erhalten sind, die heute einem landwirtschaftlichen Betrieb dienen.

Um das Leben der beiden Klöster rankten sich viele Gerüchte, die (vielleicht?) in einem Dokument aus dem 16. Jh. überliefert wurden. In einer aktualisierten Fassung wurden sie von Mitgliedern der Nabu-Gruppe Wetterau leidenschaftliche vorgetragen. Wenn Mönche und Nonnen in Sichtweite voneinander leben, kann dies schon zu heftigen Verwicklungen führen. Organisiert und getragen wurde die Veranstaltung von Frank Uwe Pfuhl (1. Vors. des Vereins) mit mehreren Hand voll engagierter Mitglieder. Für die Zwischenmusik sorgte Olaf Thurau auf der Gitarre. Der alte Raum mit Natursteinmauerwerk bildete die passende Kulisse. Und das Schönste: es gibt eine Fortsetzung. Am 6. Oktober werden weitere Novellen vorgestellt. Der Vorverkauf läuft bereits (7,50 €). Wer kommen will sollte sich schon jetzt um Karten bemühen (06034 6119). Der Erlös wird vollständig für die Arbeit der Nabu-Gruppe verwendet: u.a. Info-Bus zur Biber-Ansiedlung – denn erste Biber-Familien gibt es bereits an der renaturierten Nidda.

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Radierungen – Ausstellung auch zum Mitmachen!

Die Druckwerkstatt des Kunstvereins Bad Vilbel zeigt aktuell Grafiken der Hobby-KünstlerInnen in der Galerie Alte Mühle, Bad Vilbel. Es werden Arbeiten in verschiedenen Techniken und der Herstellungsprozess gezeigt. Während der Ausstellung sind KünstlerInnen anwesend, die Interessierten zeigen, wie man auch als Anfänger Ansehnliches schaffen kann.

Die Ausstellung ist vom 24.2. – 11.3.2012 zu sehen – Öffnungszeiten: Sa/So/Mi
16.00 – 19.00 Uhr und nach Vereinbarung. Finissage am Sonntag, 11. März 2012 um 17.00 Uhr mit literarischen Skizzen zum Thema von Achim July – Musik: Gisela Stein, Chanson und Gitarre.

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Druckertankstelle – aber nicht nur

Natürlich kann man hier auch Druckerpatronen nachfüllen lassen. Aber das ist nur ein Teil des Geschäftsmodells von Roswitha Seifert. Ihr liegen besonders die Wünsche und Nöte Ihrer Kunden am Herzen. So besorgt sie möglichst kostengünstig Computer-Komponenten, hilft mit praktischen Tipps bei EDV-Problemen und arbeitet defekte Maschinen-Akkus auf.

Viele Besucher ihres Ladens bedauern, dass der bisherige Blumenladen nicht mehr existiert. So hat sie kurz entschlossen Pflanzen aus eigener Zucht ins Sortiment aufgenommen – ein Highlight ihre Wüstenrosen.

Demnächst will sie ihr Angebot erweitern. Sie stellt fest, dass zunehmend Späteinsteiger Schwierigkeiten im ungewohnten Umgang mit PC bzw. Internet/E-Mail haben. Viele wissen sich auch bei kleineren Hemmnissen nicht zu helfen und haben Scheu vor allwissenden Fachleuten und deren Fachchinesisch. Sie richtet in ihrem Laden einen PC-Arbeitsplatz ein, an dem sie ihren Kunden den Weg durch den EDV-Dschungel praktisch zeigen kann. Schließlich hat sie viele Jahre Erfahrungen in der Branche sammeln können. Mit ihrem Einfülungsvermögen schafft sie es, Angst vor der Technik abzubauen (natürlich für eine angemessene Gebühr).

Spannend ihr Lebenslauf: Sie ist gelernte Steuerfachangestellte, später Alleinbuchhalterin in verschiedenen Firmen, Inhaberin eines von ihrer Oma gegründeten Kiosks im Frankfurter Westend, Partnerin eines Handels mit ökologischen Baustoffen, Niederlassungsleiterin einer kanadischen Firma für EDV-Komponenten, Mitarbeiterin eines EDV-Systemhauses und nun Inhaberin der Druckertankstelle.

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Märchenhütte in Frankfurt

Wenn am 1.12. der Frankfurter Weihnachtsmarkt eröffnet, werden wieder Märchen für Kinder und abends für Erwachsene gespielt – in der Märchenhütte der Berliner Theatergruppe »Hexenkessel und Strand«. In diesen Tagen entsteht die Hütte am Römberberg, zwischen archäologischem Garten und Baugrube der Tiefgarage (vorher technisches Rathaus). Gespielt wird jeden Tag bis zum 23.12.

Kunst im öffentlichen Raum – Bad Vilbel

Vielen Vilbelern sind sicher die schön gestalteten Trafohäuschen der Stadtwerke aufgefallen (am Südbahnhof, beim Ritterweiher – und weniger bekannt am Lohgerberbrunnen). Aber wer sind die Macher? An den letzten Wochenenden präsentierten sie einige ihrer Projekte in der Galerie Alte Mühle in Bad Vilbel: Ingrid Stohkark und Nicole Sofie Wächtler. Beide haben sich 2009 getroffen, um zum Tag des Friedhofs zwei Särge zu gestalten. 2010 vepflanzten sie ein Weizenfeld in den Kurpark. Für 2012 planen sie, die Frankfurter Börse künstlerisch aufzuwerten. (mit Doppelklick Bild vergrößern – danach mit Klick auf Bild = nächstes Bild)

Oase – mittendrin – Bockenheimer Anlage

Mitten im Trubel zwischen Eschenheimer Tor/Bockenheimer Anlage/Hochstraße liegt eine Oase für Ruhe und Entspannung – die Bockenheimer Anlage. Mächtige Bäume spenden Schatten und schirmen vor dem Lärm der umliegenden Straßen ab. In der Anlage liegt ein Juwel mit vielen Facetten: das Nebbiensche Gartenhaus (1810). Dahinter verbirgt sich der Frankfurter Künstlerclub der dort regelmäßig Werke Frankfurter Künstler zeigt. Das dichte Programm wird auf der Website angekündigt.

Und gleich daneben die Terrasse des Hilton – immer gut für  Kaffee und Kuchen und abends für ein Sunset-Bier oder einen leckeren Cocktail.

Oppenheim – gut essen und trinken

… aber auch Geschichte, Stadt unter der Stadt, Stadtbild, Gastronomie, …

Herausragend natürlich die »Stadt unter der Stadt«, die Katharinenkirche und die Ruine Landskron.

Wir haben zwei Restaurants in der Region getestet: Völker – Restaurant in Oppenheim – und Jordan’s in Köngernheim. In beiden Lokalen stimmen Angebot/Preis/Service.

Völker: während Ute Völker in der Küche für kulinarische Überraschungen sorgt, kümmert sich Josef Völker um die Gäste in den gemütlichen, stilvoll gestalteten Gasträumen. Beide entwickeln Ideen, bei denen sie die vielfältigen Möglichkeiten des Hauses kreativ nutzen: Führungen und »Dinner for one« in den mittelalterlichen Kellergewölben, Schmausen im Sommergarten.

Jordan’s: einige Kilometer außerhalb Oppenheims liegt die ehemalige Mühle (eine Herausforderung für jedes Navi!). Man sieht sie – jedoch hat man Schwierigkeiten, legal dort hinzukommen. Aber am Ziel findet man nur noch Gaumenfreuden in liebevoll gestalteten rustikalen Räumen. Gute Qualität zu fairen Preisen. Für mich bemerkenswert ist die Führungskultur. Die Mitarbeiter werden als Mitunternehmer gesehen und auch so behandelt. Das Ergebnis: alle wollen, dass sich die Gäste wohl fühlen.

Osthafen – off limits

Eigentlich ist ja das Gebiet des Osthafens für Normalos gesperrt. Aber das gilt ja nur eigentlich ;-). Bei der Nacht der Industrie (das ist bereits einige Tage her) schon gar nicht. Wir sind herzlich willkommen und ich darf sogar fotografieren – leider mit nicht besonders gutem Licht!

Unter fachkundiger Führung von PR-Chefin Sylvia Appenroth und Hafenmeister Bernd Fünkner erfahren wir spannendes über den Hafen und seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Obwohl die HFM nur ca. 100 Mitarbeiter hat, arbeiten im Hafen fast 10.000 Menschen bei über 100 Arbeitgebern. Die Hafenbahn kann auf 56 km Gleis fahren. Der Hafen verbindet Wasserstraße mit Bahn und LKW.

Mitten in dieser ökonomisch geprägten Umgebung finden sich aber doch einige verschwiegene Highlights: Schwedler See, Honsellbrücke, Architekturbunker, »Die Insel«, Frankfurter Fischer- und Schifferzunft, … (siehe Bilder unten – auf Vorschaubild klicken – Klick auf Vollbild = nächstes Bild)