Archiv der Kategorie: Allgemein

Oberursel | Windrose: Jazz Club Session

Das Kulturcafé Windrose in Oberursel feiert in diesem Jahr sein 50. Bestehen. Ein monatliches Highlight im Rhein-Main-Gebiet ist die monatliche Jam Session. Am Sonntag trafen sich zum 122. mal spontan hochkarätige Jazz-Musiker und spielten in wechselnden Besetzungen unter Leitung von Ekki leidenschaftlichen Jazz. Irgendwann habe ich die Übersicht verloren. Vermutlich kamen ca. 20 Musiker. Markant waren natürlich die Sängerinnen: Kira Frenk (Interaktive Kinderkonzerte), Ruth Freise (Freise & Friends) und Petra Kemmerzell (2. Vorsitzende Windrose). 

Die folgende Galerie zeigt einen kleinen Ausschnitt der beteiligten Musiker und Musikerinnen.
Mit Klick auf das Vorschaubild öffnet sich das große Bild.

4 Tage | 3 x Musik

Manchmal häufen sich die Ereignisse. Am Donnerstag konnten wir im Neuen Theater Ffm-Höchst die Gruppe Pasadena Roof Orchestra genießen. Sie wurde 1969 gegründet und pflegt seitdem Musik der 1920er/1930er Jahre. Über die vielen Jahre gab es natürlich einen ständigen Wechsel der Musiker. Trotzdem ist sie ihrem Stil treu geblieben. 1990 hat Duncan Galloway        die Leitung übernommen.

Am Freitag ging es weiter im Speiselokal Lilium in der Leipziger Str. / Ffm-Bockenheim. Dort tritt an jedem letzten Freitag im Monat das Trevor Richards New Orleans Trio auf (häufig mit einem vierten Gastmusiker). Wir kennen Trevor schon seit den 70er Jahren und waren immer begeistert von seinem virtuosen Spiel mit dem Drumset. Es gelang ihm auch immer wieder, begnadete Jazz-Solisten zu gewinnen. Ein Highlight des Jahres ist das jährlich an Ostern (5.4.26, 11:00 Uhr) im Theater Alte Mühle in Bad Vilbel auftretende International Trio mit Thomas L’Étienne – Klarinette, Saxofon | Trevor Richards – Schlagzeug | Harry Kanters – Klavier.

Am Sonntag zeigte unter dem Motto Stimmen für Japan der Gesangverein Concordia 1839 Nieder-Wöllstadt das Repertoire seiner Gastspielreise nach Japan – in Anwesenheit des japanischen Generalkonsuls Takeshi Ito. Die Basilika von Ilbenstadt war bis auf den letzten Platz besetzt.

In der folgenden Galerie sind Fotos der drei Ereignisse zu sehen.

                                                      

 

Ranstadt | kuschelige Stadtteile

Nördlich der durch die Kelten berühmtere Stadt Glauburg liegt die Großgemeinde Ranstadt mit ihren Stadtteilen:
Ranstadt
Ober-Mockstadt
Dauernheim
Bellmuth
Bobenhausen

In diesem Beitrag zeigen wir ausgewählte Highlights aus Architektur, Geschichte, Kultur und Sport. Bemerkenswert: Felsenkeller, Kirchen, Museen. Vermutlich fehlen viele interessante Schönheiten. Wir sind offen für Anregungen! Luft nach oben gibt es wie bei so vielen ländlichen Regionen in der Gastronomie.

In den folgenden Galerien werden die Stadtteile (im Uhrzeigersinn) vorgestellt.

Links für weitere Infos:
Großgemeinde Ranstadt
Mühlenmodelle Ober-Mockstaddt 
Mühlenmodelle Dauernheim
Western-Reittraining
Reitschule Orlitzhof

1. Ranstadt

2.Ober-Mockstadt

3. Dauernheim

4. Bellmuth

5. Bobenhausen

Frankfurter Kunstverein | Wer hat Macht? …

In der Ausstellung »Wer hat Macht? Körper im Streik« schaffen zwei aufstrebende junge Künstlerinnen Werke, die zeigen, welcher Macht Körper ausgesetzt sind und Macht, die von Körpern im öffentlichen Raum ausgeübt wird. Die Kunstwerke sind bis 4.8.2024 zu sehen.

Foto: Kiba Kirschenbauer

Sonja Yakovieva (* 1989, Potsdam) hat u. a. an der Hochschule für Gestaltung Offenbach studiert. Als Mitglied des Kollektivs KVTV betreibt sie den Videoblog Kulturvotzen TV (Instagram) über zeitgenössische Kunst.

In dieser Ausstellung zeigt sie monumentale Scherenschnitte.
INSTAREXIE: Mit einer ca. 100 qm großen Deckeninstallation karikiert sie Körperkult, Schönheitswahn und die heutige Fitnesskultur.
State of Strike: Auf einer 10 m langen und 3 m hohen schwarzen Pappwand zeigt sie Arbeit als Notwendigkeit für Menschen und für das Funktionieren von Städten und der Gesellschaft als Ganzes.

Gintaré Sokelyté (* 1986, Kedainiai, Litauen) schloss 2023 ihr Studium an der Städelschule in Ffm ab. Sie ist Bildhauerin, Filmemacherin, zeichnet und malt. 2013, 2016 und 2023 erhielt sie den litauischen Filmpreis für die beste Regie im Bereich Schnitt.

Ihre düstere Kunstwelt muss über den Aufzug betreten werden. Aus der technisch anmutenden Umgebung der Aufzugskabine tritt man ein in eine Nachbildung der südafrikanischen Blombos Höhle, bekannt für ihre 71.000 Jahre alten Kunstwerke.
Im Dodekaeder (Körper mit zwölf gleichen Flächen)  läuft eine Videoinstallation mit Interviews von Menschen, die an einer Stahlskulptur gefesselt sind und dabei ihre Ängste schildern.
Im »A-Type Complex« zeigt sie verkohlt aussehende Menschen in einem Iglu-Käfig.
«25»:. Ein dichtes Gebilde aus Architektur, geometrischen Strukturen, Ruinen aus Gitter und
Stein und einem Menschenstrom, der sich durch die Konstruktion windet. 

 

Städel Museum | i-Tüpfelchen

Das Städel, weithin berühmt für seine umfangreiche Kunstsammlung, hat seit März eine weitere Attraktion. Das Dach über dem Haupteingang ist für Besucher geöffnet. Sie können den Kunstgenuss durch einen tollen Blick über Main und Skyline ergänzen.

Zwei Spindeltreppen mit je 50 Stufen müssen für diese Pause vom Kunstgenuss überwunden werden – eine aufwärts, die andere für den Rückweg.

Städel | Renaissance im Norden | Holbein u. a.

Die in Italien entstandenen künstlerischen Ausdrucksformen der Renaissance wurden schnell von bedeutenden Künstlern Deutschlands und der Niederlande aufgenommen und weiter entwickelt. Neben Dürer spielten vor allem Künstler aus Augsburg eine entscheidende Rolle bei dieser – heute würden wir sagen – Zeitenwende. Die Wissenschaften, der Buchdruck und die Reformation haben das Denken der Menschen deutlich beeinflusst.

Merkmale der Renaissance-Kunst waren die dreidimensionale und realistischere Darstellung. Menschen wurde nicht mehr hübscher gemalt als sie waren. Später kam Instagram.

Die Ausstellung in der Schirn kann bis 18.2.2024 besucht werden. Danach wechselt sie nach Wien.
Führungen und eine Online-Tour helfen dem Verständnis dieser aufregenden Epoche.

Die folgenden Bilder zeigen eine kleine Auswahl aus ca. 180 Kunstwerken aus dem eigenen Bestand und vor allem von internationalen Leihgebern.

Schirn | Feininger entdecken

Beitragsbild: Dr. Sebastian Baden (Direktor der Schirn), Dr. Ingrid Pfeiffer (Kuratorin) und Conrad Feininger (Schauspieler und Enkel von Lyonel Feininger) vor einem Selbstbildnis Feiningers.

Der Amerikaner Lyonel Feininger war einer der wichtigsten Künstler der Moderne. Obwohl er sehr bekannt ist, kennen viele nur einen kleinen Teil seiner Arbeiten. In dieser Rückschau über seine Schaffensperioden werden seine wichtigsten Werke in der Schirn-Kunsthalle (bis 18. Februar 2024) gezeigt. Internationale Leihgeber unterstützen diese Ausstellung. Zu sehen sind neben den bekannten Werken Karikaturen aus seiner Anfangszeit, Malereien, Grafiken Fotografien und Spielzeug. Er malte nie Realitäten sondern immer seine inneren Visionen. Bevor er ein Kunstwerk begann, musste sich das Bild bei ihm »innerlich kristallisieren«.

Er kam mit 16 Jahren nach Deutschland und lernte und arbeitete hier ca. 50 Jahre. 1937 musste er mit seiner Familie auswandern und lebte bis an sein Lebensende in New York.

Empfehlenswert: Führung durch die Ausstellung. Zur Vorbereitung eines Besuchs wird auf der Website der Schirn ein Digitorial angeboten.

Bad Orb | entspannen im Spessart

Also auf nach Bad Orb. Aber was erwartet uns dort?

Die folgende Auswahl zeigt nur einige Möglichkeiten:
Eine reizende Altstadt mit inspirierenden Kunstgewerbe-Läden, die allerdings mit zunehmendem Leerstand zu kämpfen hat.
Ein prachtvoller Kurpark u. a. mit einem Gradierwerk und der Toskana-Therme. Ein Aussichtsturm eröffnet uns einen grandiosen Blick über die Stadt und die umliegende Natur und regt zu Spaziergängen rund um Bad Orb an.

Zu einem gelungenen Ausflug gehört natürlich auch gute Gastronomie. Wir haben einige Cafés kennengelernt, die wir empfehlen können: Cafe Edel, Café Kowalski’s im Park. Zur Qualität von Restaurants können wir leider nichts sagen. Viele Speisekarten lesen sich jedoch appetitanregend.

 

Ffm Städel | HERAUSRAGEND | Relief zwischen Malerei und Skulptur

In der Malerei versuchen Künstler, innerhalb der Grenzen der zweidimensionalen  Darstellung die »Realität« abzubilden, indem sie eine dreidimensionale Illusion schaffen. Weitere Möglichkeiten ergeben sich durch die Kunstform des Reliefs, das die Zweidimensionalität verlässt. Sie wird sowohl von Malern als auch Bildhauern genutzt und führt zu neuen überraschenden Ausdrucksformen.

Mit dem Titel der Ausstellung, »HERAUSRAGEND – Das Relief«, verweist das Städel-Museum Frankfurt (gemeinsam mit der Hamburger Kunsthalle) auf die dritte Dimension dieser Kunst und macht gleichzeitig deutlich, dass es sich um eine ganz besondere Auswahl der ca. 100 Werke bedeutender Künstler der letzten 160 Jahre handelt. Viele sind aus eigenen Beständen und der Hamburger Kunsthalle, aber auch von vielen Europäischen Museen und Privatsammlungen, Werke, die sonst kaum öffentlich gezeigt werden.

Die Ausstellung ist bis 17.9.2023 zu sehen. Zur Besuchsvorbereitung gibt es auf der Website des Städel Museums einen Link zur kostenlosen Audioguide-App für das Smartphone (Kopfhörer nicht vergessen!). Empfehlenswert sind auch die Führungen.

Die folgenden Bilder zeigen eine kleine Auswahl der Werke.
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