Das Städelmuseum nimmt 2,5 Mio € in die Hand, um die Attraktivität des Hauses für Besucher zu steigern. Man will nicht nur herausragende Kunst zeigen, sonden auch die Aufenthaltsqualität steigern. Ab Sommer können Besucher von der zweiten Etage die Dachterrasse über die neuen Spindeltreppen erreichen und dort den Blick auf die Frankfurter Skyline noch besser genießen. Aktuell ist diese Möglichkeit einzigartig auf der Sachsenhäuser Seite.
Größte Herausforderung war, diese recht schwere Konstruktion (12 t) denkmalgerecht einzubauen. Sie muss im Mauewerk versteckt werden. Die Bauaktivitäten fanden in direkter Nachbarschaft zu unbezahlbaren Kunstwerken statt. Für die Sicherheit der Besucher muss auf der Terrasse eine Brüstungshöhe von 1,10 m eingehalten werden. Da diese nicht verändert werden darf, musste der Boden entsprechend abesenkt werden.
Konzipiert wurde dieses komplexe Werk vom Architekturbüro Schneider + Schumacher. Die Friedrichsdorfer Metallbaufirma Weinmann hat die Spindeltreppen mit großer Präsizision gefertigt.