Archiv der Kategorie: 010 Kultur

Radierungen – Ausstellung auch zum Mitmachen!

Die Druckwerkstatt des Kunstvereins Bad Vilbel zeigt aktuell Grafiken der Hobby-KünstlerInnen in der Galerie Alte Mühle, Bad Vilbel. Es werden Arbeiten in verschiedenen Techniken und der Herstellungsprozess gezeigt. Während der Ausstellung sind KünstlerInnen anwesend, die Interessierten zeigen, wie man auch als Anfänger Ansehnliches schaffen kann.

Die Ausstellung ist vom 24.2. – 11.3.2012 zu sehen – Öffnungszeiten: Sa/So/Mi
16.00 – 19.00 Uhr und nach Vereinbarung. Finissage am Sonntag, 11. März 2012 um 17.00 Uhr mit literarischen Skizzen zum Thema von Achim July – Musik: Gisela Stein, Chanson und Gitarre.

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verborgene Schätze in Frankfurt – Depot Museum Weltkulturen

Das Museum der Weltkulturen verfügt aktuell über drei Villen am Museumsufer und kann dort nur einen Bruchteil der vorhandenen etwa 67.000 Exponate ausstellen. Vor allem Großobjekte haben keine Chance, dort gezeigt zu werden. Ob der prämierte Siegerentwurf eines unterirdischen Neubaus hinter den Villen eine Realisierungschance bekommt, steht wieder einmal in den Sternen. Es drohen Wutbürger und Geldnot der Stadt.

Für wenige Neugierige, die auf den Neubau nicht warten wollen, gibt es eine Möglichkeit: im Außenlager des Museums an der Borsigallee werden regelmäßig Führungen für kleine Gruppen angeboten. An einer haben wir teilgenommen und erhielten wunderbare Einblicke in inzwischen vergangene Kulturen Südostasiens, vermittelt von der Kustorin der Abteilung, Vanessa von Gliszczynski. Die Bilderläuterungen sind überwiegend von ihr.

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Kunst im öffentlichen Raum – Bad Vilbel

Vielen Vilbelern sind sicher die schön gestalteten Trafohäuschen der Stadtwerke aufgefallen (am Südbahnhof, beim Ritterweiher – und weniger bekannt am Lohgerberbrunnen). Aber wer sind die Macher? An den letzten Wochenenden präsentierten sie einige ihrer Projekte in der Galerie Alte Mühle in Bad Vilbel: Ingrid Stohkark und Nicole Sofie Wächtler. Beide haben sich 2009 getroffen, um zum Tag des Friedhofs zwei Särge zu gestalten. 2010 vepflanzten sie ein Weizenfeld in den Kurpark. Für 2012 planen sie, die Frankfurter Börse künstlerisch aufzuwerten. (mit Doppelklick Bild vergrößern – danach mit Klick auf Bild = nächstes Bild)

HfG Rundgang 2011

Jährlich zeigen die Studenten der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach ihre Arbeiten aus den Bereichen Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnen- und Kostümbild,  Visuelle Kommunikation und Produktgestaltung. Die Ausstellung sprengt seit Jahren die räumlichen Möglichkeiten der Hochschule und wird deshalb an vielen Standorten in Offenbach gezeigt. Natürlich haben wir auch in diesem Jahr nicht alles gesehen. Unser Schwerpunkt: Produktgestaltung.

Willy Praml ist Theater (für jedermann?)

… zumindest für alle, die offen für unkonventionelle Inszenierungen sind. Wer bei Willy Praml klassische Stücke in klassischer Form erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Aber diese Zuschauer sind auch nicht seine Zielgruppe. Er macht Theater ohne großen Aufwand: irgendein Raum (wenn er nicht geheitzt ist, gibt es eben Decken für die Zuschauer), minimalistisches Bühnenbild, kaum Technik. Die wenigen Requisiten werden multifunktional eingesetzt. So muss z. B. ein Einkaufswagen in »Reineke Fuchs« als Bärenfalle, Sitzgelegenheit, … herhalten. Finanziell immer am Anschlag, da freie Theater überwiegend von Eintrittsgeldern und Spenden leben und kaum mit Steuergeldern rechnen können, besteht der Zwang, mit geringstmöglichem Aufwand zu arbeiten – und reich wird man dabei sicher auch nicht. Dies schafft nur ein »Verrückter«, der von innerem Feuer angetrieben wird. Die Binding Kulturstiftung hat Willy Praml für sein bisheriges Lebenswerk mit dem Binding Kulturpreis 2011 ausgezeichnet. Die Feier wurde musikalisch untermalt von der Gruppe Mi Loco Tango mit Stücken von Astor Piazzolla (mit Sohn Gregor am Kontrabass). In seiner Laudatio hat Prof. Dr. phil. Wolfgang Schneider (Uni Hildesheim) auch sehr private Seiten von Willy Praml angesprochen.