Wickstadt – Überraschung in der Wetterau

Am Samstag wollten wir zu Tante Irmgard nach Dauernheim. Da wir Zeit hatten, haben wir uns vom Navi über »kurze Route« führen lassen: Wetterau fern der A45 auf schmalen Straßen. Plötzlich sehen wir vor uns in einer Talkuhle eine ländlich wirkende Häusergruppe mit vielleicht 10 Gebäuden. Das soll eine Stadt sein? Tatsächlich heißt sie nur so – hatte aber in der Vergangenheit nie die Chance dazu.

Bis zu Beginn des 19. Jh. gehörte sie zum Kloster Arnsburg. Am Wappen über dem Eingang des Gutshofs kann man es noch heute erkennen. Der aktuelle Eigentümer Graf  zu Solms hat die landwirtschaftlichen Teile des Anwesens verpachtet (?). Die übrigen Räume sind als Wohnraum oder an Freiberufler vermietet. U.a. befindet sich eine Gestalttherapeuting (was ist das?), Künstler und ein Schreinereibetrieb für Vollholzmöbel auf dem Gelände.

Der Gutshof mit den übrigen Gebäuden ist eine Oase der Ruhe. Man hat den Eindruck in der Vergangenheit gelandet zu sein. Nur die vielen Autos vor den historischen Gebäuden stören. Durch Schilder mit klarer Ansage (Betreten … strengstens verboten) versucht man sich wohl vom Rest der Welt abzuschirmen. Von hier kann man Wanderungen durch die Wetterau starten.

4 Gedanken zu „Wickstadt – Überraschung in der Wetterau

  1. Pollack

    Danke für Ihren netten Bericht über Wickstadt, Sie haben uns richtig beschrieben.
    Viele Freude bei Ihren weiteren wanderungen!
    Gruß Jo Pollack

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  2. klaus kömpel

    guten tag….habe da mal eine frage: meine frau und ich suchen etwas mit „ruhe“. gibt es in wickstadt die möglichkeit ein haus zu mieten? es wäre sehr nett eine antwort zu bekommen.
    mfg. kömpel

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  3. Pingback: Wickstadt – Kunstzentrum der Wetterau | Frankfurt|Rhein|Main

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