Archiv der Kategorie: 61118 Bad Vilbel

Berühren empfohlen – 7. Auenkunst »Beziehungskisten«

Die Erlenbacher Auen in Bad Vilbel – Massenheim werden überwiegend von Radlern, Hundebesitzern, Wandergruppen und Spaziergängern belebt. Für viele überraschend, für manche auch irritierend, sind die plötzlich auftauchenden Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien.
… und jährlich verändert sie sich. Regelmäßig im Sommer wird ein Teil der Kunstwerke entfernt und macht Platz für Neues. Am 31.8.2013 wurde die aktuelle Ausstellung eröffnet, auf größerer Fläche, mit 24 Kunstwerken von 15 Künstlern diesmal unter dem Motto: Bezieungskisten.

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Eröffnung Auenkunst 2013

Eröffnung Auenkunst 2013

 

 

 

 

 

 

 

Jockl Schatz, einer der wesentlichen Initiatoren der Auenkunst, begrüßt die Gäste.

Jockel Schatz - ein wesentlicher Initiator der Auenkunst

Jockel Schatz – ein wesentlicher Initiator der Auenkunst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ralf Schülein Vilbel-Artwww.vilbelart.de

Ralf Schülein Vilbel-Art
www.vilbelart.de

 

Dr. Astrid Jacobs mit »Die Schwelle«Sie führt und erläutert voll Leidenschaft und Sachkenntnis Hintergründe.

Dr. Astrid Jacobs mit »Die Schwelle«
Sie führt und erläutert voll Leidenschaft und Sachkenntnis Hintergründe.

Die Schwelle - Willi Schmidt+

Die Schwelle – Willi Schmidt+

 

Hunters of the dream - dive worm

Hunters of the dream – dive worm

 

Klaus Pfeiffer - seit Beginn dabei u.a. mit »Alligator« und » Schnee-Eule«

Klaus Pfeiffer – seit Beginn dabei u.a. mit »Alligator« und » Schnee-Eule«

Filipe Mirantegeboren in Portugal - seit 1990 in Deutschland - seit 2003 Atelier in Friesenheim, Rheinhessen

Filipe Mirante
geboren in Portugal – seit 1990 in Deutschland – seit 2003 Atelier in Friesenheim, Rheinhessen

Birne von Filipe Miranteaus portugisischen Marmor. Der Betrachter und Befühler ist eingeladen dieser Birne umzudeuten.

Birne von Filipe Mirante
aus portugisischen Marmor. Der Betrachter und Befühler ist eingeladen dieser Birne umzudeuten.

Dividiva von Filipe MiranteDer Stein ist, wie der Künstler, aus Portugal. Er hat den hellen Einschluss im Stein genutzt, um die geteilte Diva entstehen zu lassen. Obwohl Stein ja eher ein hartes Material ist, fühlt sich diese Diva sanft und zart an.

Dividiva von Filipe Mirante
Der Stein ist, wie der Künstler, aus Portugal. Er hat den hellen Einschluss im Stein genutzt, um die geteilte Diva entstehen zu lassen. Obwohl Stein ja eher ein hartes Material ist, fühlt sich diese Diva sanft und zart an.

Rückentorso von Kathrin GordanDiese Plastik lädt besonders zu Berührungen ein. Wann kann man schon ungestraft einen fremden Po erkunden?

Rückentorso von Kathrin Gordan
Diese Plastik lädt besonders zu Berührungen ein. Wann kann man schon ungestraft einen fremden Po erkunden?

o.T. - J. EngelmannDas sieht aus wie eine Hand, ist eine Hand - aber was macht die Hand?

o.T. – J. Engelmann
Das sieht aus wie eine Hand, ist eine Hand – aber was macht die Hand?

 

Adam und Eva - Willi Schmidt+

Adam und Eva – Willi Schmidt+

ZU IHR - Jörg RidderbuschEin Piratenschiff soll Gold rauben - und wer bekommt das Gold? Natürlich SIE - also ZU IHR!

ZU IHR – Jörg Ridderbusch
Ein Piratenschiff soll Gold rauben – und wer bekommt das Gold? Natürlich SIE – also ZU IHR!

o.T. von Karl F. HofeditzErinnert irgendwie an Obst / Schmuck / …

o.T. von Karl F. Hofeditz
Erinnert irgendwie an Obst / Schmuck / …

 

 

 

 

»Mondnacht« – auch am Tag – neu in Bad Vilbel

000 mondnachtWenn ein Gastronom ein Gedicht des Romantikers Eichendorff als Idee für sein neues Werk nutzt, macht es neugierig, besonders, wenn bereits in der Bauphase deutlich wird, dass auch die Raumgestaltung dieser Idee folgt.

Am 6.5.2013 war es soweit: in aller Stille wurde Mondnacht am neuen Niddaplatz eröffnet. Die Terrasse direkt an der Nidda wurde bei sonnigem Wetter schnell von einer großen Gästeschar angenommen. Auf der Speisekarte stehen Klassiker aber auch eher selten Angebotenes aus deutschen Landen zu moderaten Preisen. Wenn sich die Küche eingespielt hat, sollen saisonale Gerichte auf einer wöchentlich wechselnden Themenkarte erscheinen.
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001 Mondnacht

002 Terrasse

 

Aber wer sind die Macher dieses außergewöhnlichen Restaurants?
Da ist zunächst der 39-jährige Gastronom Serdar Günel, der seit 30 Jahren im Rhein-Main-Gebiet wohnt und arbeitet und der Designer Jean-Claude Gandoura.

003 Serdar GünelSerdar Günel hatte recht schwierige Startbedingungen. Er lebte bis zum 9. Lebensjahr an der türkischen Schwarzmeerküste bei der Großmutter, während die Eltern in Deutschland als Gastarbeiter tätig waren. Er konnte von ihr zwar keine Deutschkenntnisse erwarten, allerdings vermittelte sie ihm wichtige Lebensregeln wie Disziplin, Fleiß und weitere für das Leben hilfreiche Werte.

Mit neun kam er nach Deutschland und musste sich in der Schule die unverzichtbaren Sprachkenntnisse hart erarbeiten.

Nach der Hotel-Ausbildung im »Holiday Inn« in Sachsenhausen und einigen Jahren Praxis machte er mit 21 seine ersten Schritte in die Selbständigkeit. 2002 konzipierte er – bereits gemeinsam mit Jean-Claude Gandoura – das Restaurant »Mirador« in der Berger Straße in Frankfurt.

Für alle Fußballfans interessant: er spielte sieben Jahre beim FSV.

004 Jean-Claude GandouraJean-Claude Gandoura ist 48 und Sohn eines Tunesiers und einer Deutschen. Er lernte hier das Friseurhandwerk, um anschließend eine Ausbildung zum Hair & und Make-up Artist zu machen. 1992 war er in der Late-Night-Show von Thomas Gottschalk tätig und lernte auch   Heidi Klum kennen. Daneben entwickelte er seine Leidenschaft für Gastronomie-Konzepte und gestaltete u. a. das erste Schirn-Café und arbeitet seit fünf Jahren für den Design-Laden Kontrast in Frankfurt. Er arbeitet von Montag bis Donnerstag im Rhein-Main-Gebiet und wohnt von Freitag bis Sonntag in Paris, um Inspiration für neue Ideen zu tanken – in der besten Stadt – nach dem Motto »Alles – nur nicht so ernst!«

Ein Bad Vilbeler Grenzgänger

Burkhard Fiebig aus Bad Vilbel ist ein, in Bayern würde man sagen, richtiges »Mannsbild« – groß, immer heiter und ein genialer Netzwerker – im Hauptberuf Leiter einer sozialen Einrichtung in Frankfurt.
Seine Freizeit nutzt er extensiv mit einer Reihe sehr anspruchsvoller Hobbys: sammeln – vor allem Historisches aus der Luftfahrt und reisen. So hat er in seiner Garage das Cockpit einer MIG 21 stehen. Sein Keller ist voll mit Sammlerstücken aller Art (siehe Luftfahrtsammlung-fiebig.de und Bericht der FNP vom 24.8.12). Er ist einer der Macher des Fördervereins August-Euler-Museum e.V. in Griesheim (Darmstadt).
Im letzten Jahr hat er die »innerdeutsche Grenze« von Fulda bis zur Ostsee (eine Strecke von ca. 1300 km) in 58 Tagen erwandert. Dieses fast menschenleere Stück Brachland hat sich die Natur zurück erobert. Übernachtungsmöglichkeiten sind eher dünn gesät. Und immer noch drohen versteckte Gefahren durch nicht gefundene Minen. (Ausführlicher Bericht von Christine Fauerbach in der FNP)

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Äppelwoi – familiär

Die Xing-Gruppe »südliche Wetterau/Bad Vilbel« hat diesmal in die Straußwirtschaft Hasengasse in Bad Vilbel eingeladen. Gekommen ist der harte Kern – denn die Wetterprognose versprach etwas Regen und ziemlich niedrige Temperaturen. Gegen den Regen war mit einem Zelt vorgesorgt. Gegen Kälte hilft – zumindest einige Zeit – passende Kleidung und anregende Gespräche. Die Straußwirtschaft ist am Samstag ab 15:00 und Sonntag ab 13:00 Uhr geöffnet – bei gutem Wetter von Mai bis September (Tel: 06101 86819).

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Leidenschaft in der Wasserburg

Samstag abend: sonnig, warm, Wein, leckere Speisen und Musik – die ideale Mischung für einen stimmungsvollen Tagesausklang!

Die »Barmherzigen Plateausohlen« spielten Schlager in ihrer schrillen und mitreißenden Art. Das Bad Vilbeler Publikum war nicht wieder zu erkennen: total entspannt und voller Leidenschaft. Viele hat es nicht auf den Plätzen gehalten. Sie haben sogar getanzt. Für die Mädels jeden Alters gab es eine besondere Zugabe: nackte Männerhaut!

Veranstalter des 11. Weinfestes war der Lions Club Bad Vilbel Wasserburg mit einem tollen Programm von Freitag bis Sonntag. Der Erlös wird verwendet für den Erhalt und die Gestaltung der Wasserburg und für soziale Projekte in der Region.

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20. Oldtimer-Treffen in Massenheim

Vor 20 Jahren hatte Andreas Bauditz die Idee für dieses Treffen und fand tatkräftige Mitstreiter. Die chronisch unterbeschäftigte Massenheimer Freiwillige Feuerwehr (wann brennt es schon mal?) stieg begeistert ins Thema ein. Über 100 Helfer waren aktiv, um die ca. 400 Aussteller zu dirigieren. Außerdem galt es, etwa 4000 Besucher mit Speis‘ und Trank zu versorgen. Mit dieser großen Zahl an Gästen ist das Oldtimer-Treffen eine der größten Veranstaltungen in Bad Vilbel. Hier eine kleine Auswahl optischer Highlights:

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Radierungen – Ausstellung auch zum Mitmachen!

Die Druckwerkstatt des Kunstvereins Bad Vilbel zeigt aktuell Grafiken der Hobby-KünstlerInnen in der Galerie Alte Mühle, Bad Vilbel. Es werden Arbeiten in verschiedenen Techniken und der Herstellungsprozess gezeigt. Während der Ausstellung sind KünstlerInnen anwesend, die Interessierten zeigen, wie man auch als Anfänger Ansehnliches schaffen kann.

Die Ausstellung ist vom 24.2. – 11.3.2012 zu sehen – Öffnungszeiten: Sa/So/Mi
16.00 – 19.00 Uhr und nach Vereinbarung. Finissage am Sonntag, 11. März 2012 um 17.00 Uhr mit literarischen Skizzen zum Thema von Achim July – Musik: Gisela Stein, Chanson und Gitarre.

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Druckertankstelle – aber nicht nur

Natürlich kann man hier auch Druckerpatronen nachfüllen lassen. Aber das ist nur ein Teil des Geschäftsmodells von Roswitha Seifert. Ihr liegen besonders die Wünsche und Nöte Ihrer Kunden am Herzen. So besorgt sie möglichst kostengünstig Computer-Komponenten, hilft mit praktischen Tipps bei EDV-Problemen und arbeitet defekte Maschinen-Akkus auf.

Viele Besucher ihres Ladens bedauern, dass der bisherige Blumenladen nicht mehr existiert. So hat sie kurz entschlossen Pflanzen aus eigener Zucht ins Sortiment aufgenommen – ein Highlight ihre Wüstenrosen.

Demnächst will sie ihr Angebot erweitern. Sie stellt fest, dass zunehmend Späteinsteiger Schwierigkeiten im ungewohnten Umgang mit PC bzw. Internet/E-Mail haben. Viele wissen sich auch bei kleineren Hemmnissen nicht zu helfen und haben Scheu vor allwissenden Fachleuten und deren Fachchinesisch. Sie richtet in ihrem Laden einen PC-Arbeitsplatz ein, an dem sie ihren Kunden den Weg durch den EDV-Dschungel praktisch zeigen kann. Schließlich hat sie viele Jahre Erfahrungen in der Branche sammeln können. Mit ihrem Einfülungsvermögen schafft sie es, Angst vor der Technik abzubauen (natürlich für eine angemessene Gebühr).

Spannend ihr Lebenslauf: Sie ist gelernte Steuerfachangestellte, später Alleinbuchhalterin in verschiedenen Firmen, Inhaberin eines von ihrer Oma gegründeten Kiosks im Frankfurter Westend, Partnerin eines Handels mit ökologischen Baustoffen, Niederlassungsleiterin einer kanadischen Firma für EDV-Komponenten, Mitarbeiterin eines EDV-Systemhauses und nun Inhaberin der Druckertankstelle.

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eine kulturelle Keimzelle Bad Vilbels – im Umbruch

… nur ist sie schwer zu erreichen. Eine Baustelle blockiert derzeit den Zugang – wohl noch für einige Wochen.

Der Kunstverein hat sich – dank des großen Engagements der ehrenamtlichen Macher -Innen – in den wenigen Jahren (15) seines Bestehens zu einer festen Größe im Bad Vilbeler Kulturleben entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Seminare und Workshops für Kinder und Spätberufene (Malen, Töpfern, Bildhauerei, Drucken, Theater, …). In der Frankfurter Str. 75 – also mittendrin – verfügt der Verein im Erdgeschoss über eigene Räume. Seit kurzem können auch die oberen Etagen genutzt werden. Derzeit werkelt der Verein am Verschönern und Umbauen dieser Räume. Einige stehen schon zur Verfügung. Vielleicht gibt es ja in den nächsten Monaten eine tolle Einweihungsparty?

Kunst im öffentlichen Raum – Bad Vilbel

Vielen Vilbelern sind sicher die schön gestalteten Trafohäuschen der Stadtwerke aufgefallen (am Südbahnhof, beim Ritterweiher – und weniger bekannt am Lohgerberbrunnen). Aber wer sind die Macher? An den letzten Wochenenden präsentierten sie einige ihrer Projekte in der Galerie Alte Mühle in Bad Vilbel: Ingrid Stohkark und Nicole Sofie Wächtler. Beide haben sich 2009 getroffen, um zum Tag des Friedhofs zwei Särge zu gestalten. 2010 vepflanzten sie ein Weizenfeld in den Kurpark. Für 2012 planen sie, die Frankfurter Börse künstlerisch aufzuwerten. (mit Doppelklick Bild vergrößern – danach mit Klick auf Bild = nächstes Bild)

Galerie Alte Mühle