Rödelheim – Liebe auf den zweiten Blick

Rödelheim erschließt sich nicht sofort. Es erfordert einen selektiven Blick, um seine Reize zu entdecken. Die folgenden Bilder zeigen einen Ausschnitt. Sicher gibt es noch mehr stille Schönheiten.

Manches ist einfach Geschichte, wie z. B. seine Bedeutung für die Musik mit den Begründern von »Rödelheim-Hartreim-Project« Moses Pelham und Thomas Hofmann, der Sängerin Sabrina Setlur (Du liebst mich nicht) und Xavier Naidoo (Nicht von dieser Welt).

Oder das Rödelheimer Schloss, das im letzten Weltkrieg zerstört wurde und im Solmspark nur noch als Modell, rekonstruierten Mauerresten und als Grundriss im Rasen erkennbar ist.

Den heute noch sichtbar stärksten Eindruck hat Georg Brentano (Bankier und Nachfahre einer italienischen Adelsfamilie) hinterlassen. Sichtbar ist dies an den Resten des Brentanoparks (ehemals 13 Hektar – heute nur noch 3 Hektar) und am wiedererstellten Petrihaus, neben dem der älteste Gingkobaum Europas steht.  In Brentanos Kreisen spielte auch Goethe eine Rolle.

Ein großer Teil des Brentanoparks wird vom Brentanobad eingenommen – das größte Bad Frankfurts. Das Heimstadion des 1. FFC (1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt) liegt direkt daneben.

Die Gastronomie konnten wir leider nur punktuell erkunden (Wir kommen wieder!). Aber aus kompetentem Mund haben wir einige vermutlich gute Adressen für überwiegend bodenständiges und internationales Essen erhalten.

Tandoori – »Indische Feinküche«
Alexanderstr. 52 – 54

Zur Reifenburg – Kroatisch, International, Steaks
Reifenberger Str. 40

Frankfurter Äpfelwein Botschaft – Possmann
Eschborner Landstr. 154

Restaurant Nidda – indisch
Ludwig-Landmann-Str. 326

Pizzeria Rusticale
Lorscher Str. 2

Parkterrassen im Vereinsringhaus – international / griechisch
Friedel-Schomann-Weg 7

Zum Goldenen Löwen – chinesisch
Alt Rödelheim 10

Phad Thai – thailändisch
Radilostr. 34

Thai Siam Imbiss – thailändisch
Assenheimer Str. 1

Ortells dieses und Jenes – Concept Store, Geschenke & Café
Lorscher Str. 13

Graff Confiserie Konditorei
Reichsburgstr. 12 (Stammsitz)

Anfahrt:
Mit Auto bzw. S-Bahn zum Rödelheimer Bahnhof (Tiefgarage). Parken ist in der Altstadt eher Lotterie und recht zeitaufwändig.
Oder mit dem Fahrrad an der Nidda entlang.

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Massenheimer Auenkunst Version 2018/2019

Obwohl es seit 2007 die Massenheimer Auenkunst gibt, kennt so mancher dieses Kunstjuwel nicht – selbst für einige Bad Vilbeler ist es noch ein Geheim-Tipp.

Einmal jährlich kommen neue Werke hinzu, andere Werke gehen zurück zum Künstler oder zu Käufern. Dies ist jedes Mal Anlass für eine Führung unter fachkundiger Führung der Kuratorin Dr. Astrid von Luxburg. Da die meisten Künstler anwesend sind, kommt es zu spannenden Gesprächen.
Davon unabhängig finden während des Jahres weitere Führungen statt (Anfrage). Man kann natürlich die Kunstwerke in dieser schönen Umgebung auch einfach auf sich wirken lassen.

Die Auenkunst ist das herausragende Kunstprojekt des Bad Vilbeler Stadtteils. Aber es gibt noch mehr Kunst in Massenheim. In einem späteren Blogbeitrag werde ich weitere Kunstwerke vorstellen.

Die Massenheimer Au liegt direkt am Erlenbach.
Anreise ÖPNV: S6 bis Bad Vilbel oder Bad Vilbel – Süd (RMV). Weiter mit Vilbus 63 bis Feuerwehr Massenheim (Fahrplan)
Anreise mit PKW bzw. Fahrrad:
Mühlstraße oder Breitestraße (Bad Vilbel)

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Heusenstamm – auf den Spuren von Maria Theresia Gräfin von Schönborn

Heusenstamm war für mich lange Zeit ein unbeschriebenes Blatt, ein wenig attraktives Ziel. Ein Hinweisschild auf der A 3 machte mich neugierig. Bei unserer Fahrt mit dem PKW fanden wir einen Parkplatz neben dem alten Bahnhof (nun Restaurant). Von dort können die interessantesten Punkte der Stadt bequem erlaufen werden.

Schloss und Altstadt von Heusenstamm wurden wesentlich vom Adelsgeschlecht von Schönborn geprägt. Dabei spielte die Witwe von Anselm Franz von Schönborn, Maria Theresia Gräfin von Schönborn, eine herausragende Rolle.

Während unseres Aufenthalts in Heusenstamm hatten wir keine Gelegenheit, die Gastronomie zu testen. Trotzdem eine kleine Auswahl von Restaurants, die zumindest optisch einen guten Eindruck machten:

»Alter Bahnhof«
https://www.alter-bahnhof.eu
internationale Küche von hessisch über italienisch bis indisch
mit Sommerterrasse

»Schloss-Schenke« (im Schloss)
https://www.schloss-schenke-heusenstamm.de/

Ristorante – Trattoria – Vinoteca  »da Salvatore«
in der Schlossstraße
https://restaurant-dasalvatore.de
mit Sommerterrasse auf dem Kirchplatz

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20. Ritterturnier in der Burgruine Königstein

Die Ritter von Königstein im Taunus kamen am 12. und 13. Mai 2018 so richtig ins Schwitzen. Ihr Jubiläums-Turnier in der Burgruine mit Mittelaltermarkt, Gauklern und Musikern war eine gewaltige Herausforderung.

Bei sengender Hitze gingen wilde Kerle in ihren schweren Rüstungen, als Ritter verkleidete Frauen und unerschrockene Pferde aufeinander los – so richtig handgreiflich – nicht digital wie bei den vielen populären Computerspielen. Dabei waren nicht nur die regionalen Ritter mit ihrem Anhang sondern auch Gäste aus Baden Württemberg.

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Auge in Auge mit der Skyline

Oft fotografiert: die Skyline von Frankfurt, diesmal nicht von den gängigen Plätzen wie Deutschherrnbrücke, Sachsenhausen oder Turm des Kraftwerks. Wir sind mittendrin in der 16. Etage in der Nähe des Eschenheimer Turms und verfolgen am 27.2.2018 die Lichtstimmung von 16:00 bis 20:00 Uhr. Neben den Hochhäusern sind weitere Wahrzeichen Frankfurts erkennbar: die Baukrane als Sinnbild der ständigen Veränderung.

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Jahren

Künstliche Intelligenz im Kunstverein

Wer schon immer wissen wollte was künstliche Intelligenz ist und wie sie funktioniert, hat bis 8.4.2018 die Chance, etwas reinzuschnuppern. In der Ausstellung »I am here to learn« im Frankfurter Kunstverein (Steinernes Haus) kann man an von Künstlern gestalteten Beispielen »selbst lernender Systeme« deren Wirkungsweisen erkennen. Nicht alles erschließt sich sofort, deshalb sollte man genügend Zeit mitbringen, um in Ruhe in die teilweise interaktiven Werke vorzudringen.

Die folgenden Bilder können die Komplexität künstlicher Intelligenz kaum verdeutlichen. Sie sollen nur Appetit auf mehr machen.

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Wetterauer Tintenfass – Die Münzenburg

Gastbeitrag und Fotos: Erhard Mattern, Bad Vilbel

In der goldenen Wetterau steht ein weithin sichtbarer Solitär: die Burg Münzenberg, auch das „Wetterauer Tintenfass“ genannt.

„Die Burg, während der Regentschaft von Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“ um 1160 gebaut, ist mit ihren zwei gewaltigen Rundtürmen eine der größten deutschen Burganlagen und bildet heute unter den Burgen des hohen Mittelalters die bedeutendste neben der Wartburg“ (www.muenzenberg.de). Dem Touristen und Fotografen bietet sie eine gigantische Aussicht über die fruchtbare Landschaft der Wetterau und den Taunus mit dem Feldberg als Hintergrund. Wenn dazu im Frühling der Raps auf den Feldern blüht, ja dann „leuchtet“ die Wetterau, ein faszinierender Anblick.

Dem Fotografen bieten Burg und Umgebung viele reizvolle Motive und das zu jeder Jahreszeit. Sie ist auf jeden Fall einen Abstecher wert und über die Autobahn (A5; A45) leicht erreichbar.

Für Speis und Trank ist auch gesorgt – in den Lokalen der Stadt Münzenberg.

Die Impressionen hat Erhard Mattern aus Bad Vilbel erlebt, der nach eigenem Bekunden (zu) lange gebraucht hat, die Burg endlich einmal aufzusuchen.

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Faschingszug 2018 in Klaa Paris (Ffm-Heddernheim)

Einer der schönsten Faschingszüge in der Region. Hier einige Eindrücke – als Einladung für nächstes Jahr!

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Märchenhafte Stadt – Steinau an der Straße

Von Frankfurt aus eine Stunde Fahrzeit auf der A66 – und schon sind wir in Steinau: bekannt duch die Brüder Grimm, das weltkbekannte Marionetten-Theater (mit Stücken auch für Erwachsene), das Schloss, das Brüder-Grimm-Haus mit Museum.

Im Schloss gibt es neben dem Museum zur Geschichte des Schlosses eine kaum bekannte spannende Ausstellung mit Märchenszenen von der Künstlerin Katrin Geilenkirchen. Ihre Figuren zeichnen sich durch einen starken individuellen Charakter aus.

Die folgenden Bilder sollen Lust auf einen Besuch machen; egal ob im Sommer oder in der Weihnachtszeit wegen des tollen Weihnachtsmarkts.

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Frankfurt mal anders – Blick vom Main Plaza Turm

Nicht alltägliche Blicke über Frankfurt vom Turm des Linder-Hotels Main-Plaza:
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