Auge in Auge mit der Skyline

Oft fotografiert: die Skyline von Frankfurt, diesmal nicht von den gängigen Plätzen wie Deutschherrnbrücke, Sachsenhausen oder Turm des Kraftwerks. Wir sind mittendrin in der 16. Etage in der Nähe des Eschenheimer Turms und verfolgen am 27.2.2018 die Lichtstimmung von 16:00 bis 20:00 Uhr. Neben den Hochhäusern sind weitere Wahrzeichen Frankfurts erkennbar: die Baukrane als Sinnbild der ständigen Veränderung.

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Jahren

Künstliche Intelligenz im Kunstverein

Wer schon immer wissen wollte was künstliche Intelligenz ist und wie sie funktioniert, hat bis 8.4.2018 die Chance, etwas reinzuschnuppern. In der Ausstellung »I am here to learn« im Frankfurter Kunstverein (Steinernes Haus) kann man an von Künstlern gestalteten Beispielen »selbst lernender Systeme« deren Wirkungsweisen erkennen. Nicht alles erschließt sich sofort, deshalb sollte man genügend Zeit mitbringen, um in Ruhe in die teilweise interaktiven Werke vorzudringen.

Die folgenden Bilder können die Komplexität künstlicher Intelligenz kaum verdeutlichen. Sie sollen nur Appetit auf mehr machen.

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Wetterauer Tintenfass – Die Münzenburg

Gastbeitrag und Fotos: Erhard Mattern, Bad Vilbel

In der goldenen Wetterau steht ein weithin sichtbarer Solitär: die Burg Münzenberg, auch das „Wetterauer Tintenfass“ genannt.

„Die Burg, während der Regentschaft von Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“ um 1160 gebaut, ist mit ihren zwei gewaltigen Rundtürmen eine der größten deutschen Burganlagen und bildet heute unter den Burgen des hohen Mittelalters die bedeutendste neben der Wartburg“ (www.muenzenberg.de). Dem Touristen und Fotografen bietet sie eine gigantische Aussicht über die fruchtbare Landschaft der Wetterau und den Taunus mit dem Feldberg als Hintergrund. Wenn dazu im Frühling der Raps auf den Feldern blüht, ja dann „leuchtet“ die Wetterau, ein faszinierender Anblick.

Dem Fotografen bieten Burg und Umgebung viele reizvolle Motive und das zu jeder Jahreszeit. Sie ist auf jeden Fall einen Abstecher wert und über die Autobahn (A5; A45) leicht erreichbar.

Für Speis und Trank ist auch gesorgt – in den Lokalen der Stadt Münzenberg.

Die Impressionen hat Erhard Mattern aus Bad Vilbel erlebt, der nach eigenem Bekunden (zu) lange gebraucht hat, die Burg endlich einmal aufzusuchen.

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Faschingszug 2018 in Klaa Paris (Ffm-Heddernheim)

Einer der schönsten Faschingszüge in der Region. Hier einige Eindrücke – als Einladung für nächstes Jahr!

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Märchenhafte Stadt – Steinau an der Straße

Von Frankfurt aus eine Stunde Fahrzeit auf der A66 – und schon sind wir in Steinau: bekannt duch die Brüder Grimm, das weltkbekannte Marionetten-Theater (mit Stücken auch für Erwachsene), das Schloss, das Brüder-Grimm-Haus mit Museum.

Im Schloss gibt es neben dem Museum zur Geschichte des Schlosses eine kaum bekannte spannende Ausstellung mit Märchenszenen von der Künstlerin Katrin Geilenkirchen. Ihre Figuren zeichnen sich durch einen starken individuellen Charakter aus.

Die folgenden Bilder sollen Lust auf einen Besuch machen; egal ob im Sommer oder in der Weihnachtszeit wegen des tollen Weihnachtsmarkts.

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Frankfurt mal anders – Blick vom Main Plaza Turm

Nicht alltägliche Blicke über Frankfurt vom Turm des Linder-Hotels Main-Plaza:
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FRANKFURTliebe für Frankfurt-Fans

Frankfurt hat viele Fans. Diese sind jedoch – genau wie viele der Frankfurter Schönheiten – nicht sofort erkennbar.

Die Frankfurter Fotografin Angela Kropp möchte das ändern und hat dafür das Label FRANKFURTliebe geschaffen. Ihre Idee: Fans sollen mit Shirts, Caps, Taschen …  ihre Liebe zu Frankfurt zeigen. Es soll ein Gemeinschaftsgefühl entstehen – in der kleinen Großstadt.

Diese Kleidungsstücke, weitere Accessoirs und ihre genialen Frankfurt-Fotos können online unter frankfurtliebe.de oder aktuell in ihrem PopUp-Store im MyZeil (bis 30.12.2017 in der 2. Etage) gekauft werden.

Angelika im Dialog mit der Massenheimer Auenkunst

Das Motto der Massenheimer Auenkunst ist »Kunst in Bewegung« – das meint, dass diese öffentliche Ausstellung regelmäßig verändert wird. Kunstwerke werden entfernt und neue ergänzt. Außerdem sollen sich die Besucher aktiv mit den Objekten befassen, sie berühren, tastend erfahren oder anderweitig »bespielen«.

Angelika hat genau dies getan und sich trotz Kälte und Wind körperlich mit etlichen der Stücke auseinandergesetzt – und ich durfte fotografieren. Manchmal kommt auch die Sonne raus und zeigt, was bei besserem Wetter möglich ist. Wir kommen wieder!

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Weitere Bilder zur Auenkunst unter diesem Link

jüdischer Friedhof – Blick in die Vergangenheit

Nachdem im 19. Jh. die beiden bisherigen Friedhöfe in Frankfurt (Petershof und der jüdische in der Battonstr.) keine Bestattungen mehr zuließen, wurden 1828 außerhalb des Stadtgebiets nebeneinander der Hauptfriedhof und der »alte« jüdische Friedhof angelegt (an der Rat-Beil-Str.).

Auf beiden Friedhöfen wurden bedeutende Frankfurter Persönlichkeiten bestattet, deren Wirken bis in die Gegenwart erkennbar ist. In diesem Beitrag werden die Grabmale einiger herausragender jüdischer Mitbürger vorgestellt.

Führungen u. a. durch Frankfurter Stadtevents

Das Bild oben zeigt den ursprünglichen Eingang. Aktuell geht es durch ein unscheinbares Tor rechts daneben hinein, allerdings nur im Rahmen einer Führung.

Wir treten ein und befinden uns in einer Oase der Ruhe mit zwischen alten Bäumen verstreuten teilweise sehr kunstvollen Grabmalen.

Zur Orientierung gibt es einen Plan mit den wichtigsten Grabmalen.

Auf dem linken geschwungenen Weg, der durch den älltesten Teil führt, fällt rechts das Grabmahl von Leopold David Weisweiller und Johanna (geb. Ellissen) auf. Eltern des Wiener Bankiers David Weisweiller.

Am Ende es Weges sehen wir die imposanten Gräber der Familie Rothschild, die damals vermutlich prominentesten Frankfurter Bürger. Mayer Amschel Rothschild, geb. 1744,  gest. 1812 – beides in Frankfurt, begann in der Judengasse als kleiner Münz- und Wechselhändler. Daraus entwickelte sich  die Firma in kurzer Zeit zum bedeutendsten Finanzier der Europäischen Fürstenhäuser. Das Unternehmen ist immer noch im Besitz der Familie und hat bis heute seine Weltbedeutung bewahrt.

Mayer Carl Rothschild (Enkel von Mayer Amschel) lebte von 1820 bis 1886 in Frankfurt. Neben seiner Tätigkeit als Bankier bekleidete er viele öffentliche Ämter. Er bewohnte das Rothschild-Palais am Untermainkai (heute Sitz des jüdischen Museums). Von der später erbauten Villa Güntherburg sind nur noch der Park und wenige Baureste vorhanden.

  

Bertha Pappenheim, geb. 1859 in Wien. Durchlebte eine durch Krankheit und Tod ihres Vater ausgelöste Gesundheits- und Lebenskrise, die für sie prägend war. Besonders am Herzen lagen ihr die Frauenrechte, die auch innerhalb der jüdischen Gemeinde durch konservative Rollenbilder geprägt waren. Durch schriftstellerische Aktivitäten und Gründung u.a. des jüdischen Frauenbundes hat sie das Ziel der Gleichberechtiung – gegen starke Widerstände – verfolgt. Eines ihrer Lebenswerke war das Neu Isenburger Mädchenheim, in dem junge Frauen mit unehelich geborenen Kindern und von Prostitution bzw. Menschenhandel bedrohte Mädchen aufgenommen wurden. Das Heim wurde in der Zeit des Nationalsozialismus zerstört.

Paul Ehrlich geb. 1954 in Schlesien, gest. 1915 in Bad Homburg, war Mediziner und Forscher. Seine Leistungen: u. a. Entwickeln einer Färbemethode zur Diagnose vieler Blutkrankheiten,  Medikament zur Heilung der Syphilis, Serum gegen Diphterie. Er erhielt 1908 den Nobelpreis.

Leopold Sonnemann, geb. 1831 in Höchberg, gest. 1909 in Frankfurt, war Bankier, Jounalist, Verleger, Politiker, Mäzen. Er war Mitgründer der Frankfurter Volksbank, ab 1867 Eigentümer und Herausgeber der Frankfurter Handelszeitung (Vorläuferin der FAZ).

Eine der Gedenktafeln zu den jüdischen Gefallenen des ersten Weltkriegs, die auf Seite der Deutschen gekämpft haben – versteckt im linken Torbau des Eingangstors (Hinweis von Stadtteil-Historiker Hans Günter Thorwarth).

Ritueller Wasserbecher

 

BV-Massenheim Auenkunst 2017

Seit 2007 gibt es die jährlich wechselnde Freiluft-Ausstellung »Auenkunst« in Bad Vilbel-Massenheim (am Erlenbach links und rechts der Mühlstraße). Überwiegend regionale Künstler (inkl. Rheinhessen) zeigen wahrlich kreative Arbeiten, meisterlich umgesetzt aus unterschiedlichen Materialien.

Seit 2016 wird die Ausstellung kuratiert von Frau Dr. Astrid Jacobs

In diesem Beitrag werden vor allem die neuen Kunstwerke vorgestellt. Auch die älteren Exponate und alle Künstler sind im Flyer der Stadt Bad Vilbel zu sehen.

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